Rezension
Entspannter US-Laidback-Sound einer texanischen Band, die in fünf Karrierejahren schon etliche Alben veröffentlicht hat.
Cactus Lee pflegen einen unaufgeregten Style zwischen Westcoast, Country und AOR. Chef im Ring ist Sänger und Songwriter Kevin Dehan, dessen Songwriting nicht zufällig an texanische Größen wie John Prine und Tom T. Hall erinnert. Diese unprätentiösen Songs werden allerdings nicht countryesk inszeniert, sondern in einem zeitlosen Bandformat irgendwo zwischen Doobie Brothers und Rose City Band. Gerne auch mit Slide- und Steelguitar, teils aber auch mit ornamentaler Conga-Percussion, was dann an Bands wie Allman Brothers oder Atlanta Rhythm Section erinnert. Auch Akkordeon, E-Piano und Sax sind hier vertreten, was für ein bisschen TexMex-Vibe sorgt. Die Zurückgelehntheit von JJ Cale hinterlässt ebenso Spuren im Sound von Cactus Lee wie der mehrstimmige Satzgesang der Eagles, deren Frühwerk offensichtlich abgefärbt hat. Macht insgesamt ein angenehm unkompliziertes Album weit abseits aktueller Trends und Hypes. Cactus Lee überzeugen mit in sich ruhendem Americana-Sound mit stabiler Verwurzelung in den 70er Jahren. (Joe Whirlypop)
Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen
375 Media GmbH
Schlachthofstr. 36a
21079 Hamburg
Germany
info@375media.com
Tracklisting
1. RABBIT< |
>2. SISTER< |
>3. ROLL MAGGIE< |
>4. RUNAWAY< |
>5. RICO< |
>6. HOTEL NEW ORLEANS< |
>7. GOT A HEART< |
>8. LORELEI< |
>9. THE FIDDLER< |
>10. TWENTY DOLLARS |
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