Damon Albarn: The Nearer The Fountain, More Pure The Stream Flows - Hilfe
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Damon Albarn - The Nearer The Fountain, More Pure The Stream Flows

Cover von The Nearer The Fountain, More Pure The Stream Flows
Damon Albarn
The Nearer The Fountain, More Pure The Stream Flows

Label Pias
Erstveröffentlichung 12.11.2021
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Bei all seinen Projekten, Bands und Beteiligungen, es ist erst sein 2. Solo-Album unter eigenem Namen. Und hat nicht viel mit seinem sonstigen Output zu tun (schon gar nicht mit Blur oder den Gorillaz). Eine tief melancholische Stimmung durchzieht einen Großteil des Werkes, mehrfach zudem eine eher kontemplative Tendenz, egal, ob er relativ schlichten Balladen-Pop anbietet (gern und teils vom Edelsten! Z.T. versehen mit wahrhaft berückenden, wunderschönen, zarten Sounds, irgendwie in anderen Sphären angesiedelt) oder leise und in aller Ruhe vor sich hin tuckert, in Eleganz getaucht behutsam groovet (zwischen allen Zeiten), elegischen 70s-Vibe zeitgenössisch aufbereitet in perlender Auflösung, eine pulsierend-getragene Cosmic-Elektronik-Klangmalerei zelebriert oder schwebende reduzierte zeitlose Schönheit (entfernt David Sylvian verwandt). Zwischendurch bläst ein Roxy Music-Sax in free im Karneval-Avantgarde-Modus (oder so ähnlich), fließt relaxtes Südamerika-Feeling ein, ist die Musik noch weniger klassifizierbar als eh schon („80s-Post Wave-Pop“ einfacher Strickart??). Ganz schön oft unterlegt er die (meist tastenlastigen) Klänge mit einer offensichtlich uralten simpel programmierten Rhythm Box, besagte Tasten entwickeln eine Reihe herrlich klingender differenzierter Klangfarben, produziert von Keyboards aller Art, Piano, E-Piano, Farfisa-Orgel, Harmonium, die Gitarre unterstreicht eher, ab und zu von Sax, Streichern, weiteren Bläsern ergänzt. Das Ergebnis paßt zu seiner Wahlheimat Island (ist wohl auch als Hommage gedacht). (detlev von duhn)

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