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Suzie Ungerleider - My Name Is Suzie Ungerleider (früher: Oh Susanna)

Cover von My Name Is Suzie Ungerleider (früher: Oh Susanna)
Suzie Ungerleider
My Name Is Suzie Ungerleider (früher: Oh Susanna)

Label MVKA
Erstveröffentlichung 13.08.2021
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Ok, jetzt ist's offiziell: Oh Susanna ist nicht mehr, ab jetzt bitte auf Suzie Ungerleider achten.

Es ist das zehnte Solo-Studioalbum der in den USA geborenen und in Kanada aufgewachsenen Künstlerin, die für bahnbrechende Alben wie 'Johnstown', 'Sleepy Little Sailor' und 'A Girl in Teen City' weltweit verehrt wird. Es ist das erste Album unter ihrem Geburtsnamen, da sie den Künstlernamen Oh Susanna erst kürzlich abgelegt hat. Die Namensänderung ist sowohl eine persönliche als auch eine politische Entscheidung, angetrieben durch ihre Erkenntnis, dass "Oh Susanna", das Lied von Stephen Foster von 1848, rassistische Bilder und ein Glaubenssystem enthielt, an dem sie nicht teilhaben wollte. Nachdem sie Oh Susanna hinter sich gelassen hat, ist sie mit einer wundervollen Platte, die einen Neuanfang markiert, zu ihrem wahren Selbst geworden, einer Sammlung neuer Kompositionen, die Suzie Ungerleider auffrischen und neu definieren. Das neue Album wird von dem charakteristischen, brennenden „Baby Blues“ eingeleitet, einem Song darüber, wie die traumatischen Ereignisse, die wir in unserer Jugend erleben, unser älteres Selbst verfolgen und tatsächlich auch prägen können. Jetzt wieder in ihrer Heimatstadt Vancouver ansässig, spielte sie 'My Name is Suzie Ungerleider' mit Produzent Jim Bryson ein, der die atmosphärischen Traumlandschaften in Suzies nachdenklichem, intimem Liederbuch perfekt einfzufangen weiß.

Unser Rezensent beschreibt das Album so:
Ein sehr in sich geschlossenes/homogenes Album, das sich (jeweils mehrfach) bewegt zwischen zartem becircendem quasi nacktem Songwriter-Folk, der in einem Fall kurzzeitig bedrohliche Untertöne bekommt, parallel zu einer hinreißenden Melodie; edlen großteils kargen Songwriter-Pop-Balladen, teils von zeitweise engelsgleichen Chören und irgendwie psychedelischen Tupfern veredelt; und melodisch reichem gehaltvollem in sich ruhendem mal von sanften Schleiern überzogenem mal von partiell bezaubernden Streichern angereichertem mal wunderschön zerbrechlich und leise klingendem und betörend gesungenem Indie-Folk-Pop. Fast immer grundiert eine sachte Akustikgitarre, kongenial sekundiert wahlweise von gefühlvollen E-Gitarren, Keyboard-Schwaden, Streichersounds, tropfenden Piano-Tupfern, einmal kurz einer Flöte. (detlev von duhn)

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