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Vincent Neil Emerson - Vincent Neil Emerson

Cover von Vincent Neil Emerson
Vincent Neil Emerson
Vincent Neil Emerson

Label Thirty Tigers
Erstveröffentlichung 25.06.2021
Format CD
Lieferzeit 2 – 3 Wochen
Preis 13,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Junger Texaner unter den kundigen Fittichen von Produzent Rodney Crowell: Vincent Neal Emerson lebt den traditionellen Roots-Sound des Country-Folk. Mit lässiger Hillbilly-Attitude plinkern hier Akustikgitarren und Banjo, angereichert mit Fiddle und Akkordeon wie einst vor vielen Dekaden. Emersons Stimme passt perfekt, sonor und knarzig, erweist er sich als souveräner Storyteller von texanischem Schrot und Korn. Nicht zu traditionalistisch, bleibt hier auch Raum für einen latenten Soul-Vibe mit Hammond-Orgel im Hintergrund oder mit Flöte sogar mit Anklang an Irish Folk. Ansonsten dominieren aber Gitarre und Fiddle, was dann nach Oldschool Country frisch aus dem Honkytonk unten an der Ecke klingt. Die Gitarrenarbeit ist vorzüglich, die Songs klingen ganz und gar traditionalistisch Einflüsse reichen von natürlich Townes Van Zandt bis zum jungen Ry Cooder. So macht US-Roots Sound Spaß: gespielt von jungen Typen wie Colter Wall und Charley Crockett, mit denen Emerson schon gemeinsam auf Tour war. (Joe Whirlypop)


21er, seine 2. LP. Rodney Crowell produzierte, Colter Wall ist ein Freund und Unterstützer (das Label ist auch identisch), die Vorbilder des Texaners kommen vornehmlich von dort (z.B. Guy Clark oder Townes, aber auch Steve Earle), und er hält ALLES, was diese Namen versprechen. Großartiger Stoff! Traditionsbewußter Songwriter-Country, auch mal ganz alte Country-Spielweisen (von Western Swing bis Bluegrass, aber alles andere als pur), Folk-Elemente, zwischendurch ein Hauch Gospel oder irischer Einfluß teils bunt gemischt. Seine schöne angenehme Stimme kommt einfach kongenial, die Begleitung ist absolut top: In höchstem Maße musikdienlich (was einige auf unaufdringliche Art virtuos gespielte Phasen einschließt) und recht vielfältig (gerade für dieses Genre). Unter Verzicht auf Schlagwerk ist die Akustik-Gitarre omnipräsent, wird gelegentlich von Banjo oder Mandoline ergänzt (Dobro?), Geige, Akkordeon, Flöte, Orgel, Harmonica, Piano, Cello setzen immer wieder bunte Tupfer. Sehr viele Balladen. Vor allem aber besticht sein Songwriting, die Tiefe, der hohe melodische Gehalt, die Substanz, ob im reduzierten Umfeld, ganz poetisch und sanft bzw. anrührend, etwas wehmütig oder flott und /oder rhythmisch markant. Große Empfehlung, von ihm wird man hoffentlich noch viel hören! (detlev von duhn)

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