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John Renbourn: A Maid In Bremen (Live at Römer, Bremen Feb. 14th 1978) - Hilfe
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John Renbourn - A Maid In Bremen (Live at Römer, Bremen Feb. 14th 1978)

Cover von A Maid In Bremen (Live at Römer, Bremen Feb. 14th 1978)
John Renbourn
A Maid In Bremen (Live at Römer, Bremen Feb. 14th 1978)

Label MIG (Made In Germany)
Erstveröffentlichung 26.02.2021
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

1967 gründete der Gitarrist und Songwriter John Renbourn zusammen mit Bert Jansch die britische Folkrockband Pentangle. Wie Jansch galt auch Renbourn als herausragender Vertreter des britischen "Folk Baroque" und der Fingerpicking Spieltechnik. Mit Pentangle spielte Renbourn seit 1968 erfolgreich mehrere Alben für das bekannte britische Folk/Folkrocklabel Transatlantic ein. Nach dem Album "Solomon's Seal" im Jahre 1973 gingen die Bandmitglieder getrennte Wege. Bert Jansch und John Renbourn verwirklichten fortan Solopläne. Alben wie "The Lady And The Unicorn" sowie "The Hermit" von John Renbourn gelten noch heute als Meilensteine des britischen Folkrocks im Stil des "Folk Baroque". 1977 rief John dann die John Renbourn Group ins Leben, nahm mit ihr zwei Studioalben und ein Livealbum auf und war wieder fleißig auf Tournee. Von diesen Live-Aktivitäten zeugt dieser Mitschnitt von Radio Bremen vom Jahr 1978 aus dem Bremer Römer. 

Unser Rezensent hat reingehört:
Schöne Ausgrabung des feinen MiG-Labels (u.a. auch Rockpalast-Reihe) und nicht nur für Pentangle-Fans ein Fest. Denn fünf Jahre nach dem offiziellen Aus des Mutterschiffs hatte Renbourn in seiner eigenen Band auch wieder die einzigartig-ätherische Sängerin Jacqui McShee mit an Bord wie auch einiges Material aus dem Pentangle-Repertoire. Während Renbourn auf seinen späteren Soloalben einen eigenen (kontemplativ-keltischen) Ansatz pflegte, stand der Auftritt in Bremen noch deutlich im Schatten von Pentangle allerdings in extravaganter Besetzung und Instrumentierung. Denn neben des Meisters charismatischem (und immer mannschaftsdienlichem) Spiel auf der Akustikgitarre hören wir statt Drums indische Tablas (Keshav Sathe) und als weitere Leadinstrumente die virtuose Flöte von Tony Roberts und das Cello von Sandy Spencer. Grandios gelingen vor allem die orientalisch angehauchten Duelle von Flöte und Gitarre, die wunderschöne Musik zwischen britischem Mittelalter und indischer Klassik entstehen lassen. Jacqui McShee singt wie ein Engel (das darf man bei ihr sicher sagen), generell sind die mehrstimmigen Vocal-Arrangements vom Allerfeinsten. Highlight des 78-minütigen Konzerts ist das wunderbare „Cruel Sister“ von Pentangle, das mit Flöte, Cello und Tablas ganz neue Facetten gewinnt. CD Im Digipak und schönem Artwork, die Linernotes stammen von Jacqui McShee. (Joe Whirlypop)

Tracklisting
1. I Am A Maid That's Deep In Love<
>2. Death And The Lady<
>3. Westron Wynde<
>4. Sweet Potato<
>5. John Barleycorn<
>6. Turn Your Money Green<
>7. My Johnny Was A Shoemaker<
>8. To Glastonbury<
>9. Gypsy Dance/Jews Dance Neusiedler Melody<
>10. The Maid On The Shore<
>11. A Maid In Bedlam<
>12. Sidi Brahim<
>13. Cruel Sister