Suche / Search

 

Keep an eye on...

REPERTOIRE

Smoke Fairies: Darkness Brings The Wonders Home - Hilfe
hilfe

Smoke Fairies - Darkness Brings The Wonders Home

Cover von Darkness Brings The Wonders Home
Smoke Fairies
Darkness Brings The Wonders Home

Label Year Seven Records
Erstveröffentlichung 31.01.2020
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Faszinierend und betörend, wurzelnah und wuchtig, harmonieverliebt und heftig lehrt uns das kongeniale Kreativ-Duo Katherine Blamire und Jessica Davies die finale Verschmelzung des Unvereinbaren, denn wie die zwei energischen Elfen in zehn kraftvoll-griffigen, harten wie zarten, rasant rückwärts gerichteten wie zaubrisch zeitlosen Songs kernige Kraft mit wolkengleicher Weichheit vereinen ist schier beispiellos. Nahezu im Duo-Alleingang (nur das Schlagwerk wird den hörbar geübten Händen von Davey Brozowski überlassen) gestalten die genialen, seit frühen Through Low Light And Trees-Tagen gehörig gewachsenen Geistesschwestern unter der alle Freiheiten erlaubenden Produktionsregie von Phil Elk (Fleet Foxes, The Shins, The Black Angels) ihre von rohen Saitenklängen getriebene Sicht des klassischen Blues- und Brit-Folk-Rock der frühen 70er Jahre, ergehen sich in packenden Gitarrenakkorden und rauhen Riffs, ergötzen sich am verzerrten, aber kaum verkleideten E-Gitarrenklang, und nutzen das derart kantig-karg gestaltete Klang-Lager, um darauf die denkbar lieblichsten, sanft-verlockendsten Gesangsharmonien gern auch mehrlagig darzureichen, dabei eine schillernde Schönheit erreichend, die ihren unwiderstehlichen Reiz aus dem steten kunstvollen Kontrast zwischen deftiger Erdigkeit und himmlischem Sanftmut zieht. Heavenly Voices treffen auf saftige 70's Blues Rock-Härte, handgemachte Heftigkeit auf paradiesisch sanfte Sangeskunst, faszinierende Stimmen im vokalen Wunderland zwischen Margo Timmins, Sally Oldfield und Julianne Regan auf von kraftvoll ungekünstelten Gitarrenakkorden und bereicherndem Beiwerk auf Mellotron und Slide getragenen Reminiszenzen an die seligen Tage von Fairport Convention oder die frühen Jethro Tull, dabei sich aber nie zu sehr einer Band, einem Genre zuwendend, sondern durch die eigene kreative Vielfalt, manch stilistischen Seitensprung (in Richtung Hugo Race-Drone, die Cowboy Junkies-Wüste, betörend-kühlen Blondie-Wave, bewegende All About Eve- Romantik) eine eigene Song-Sprache verfeinernd und prägend, die mit Wucht und Macht, Sanftmut und Liebreiz verzaubert, verführt und auf Dauer beeindruckt. (cpa)

noch mehr von Smoke Fairies