Lord Youth: Lord Youth (ltd.) - Hilfe
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Lord Youth - Lord Youth (ltd.)

Cover von Lord Youth (ltd.)
Lord Youth
Lord Youth (ltd.)

Label BB*Island
Erstveröffentlichung 07.04.2017
Format 10"
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Limitierte Auflage, nur 150 Stück! 10" Vinyl Minialbum inklusive Downloadcard! Cinematic bedroom pop noir, aus Queens. NY. Lord Youth ist das Songwriter Projekt um Micah Blaichman aus Queens, NY. Die gleichnamige EP auf BB*ISLAND (auf 150 limitierte 6-track 10" vinyl, mit 8 track downloadcode) ist das Debut, ein Longplay soll im Herbst 2017 folgen. Musik so blue wie das cover: Zwielichtig, da ist ein sanftes Strahlen in jeder dunklen Ecke. Die Stimme trocken wie ein herber Roter, ein wenig Akusitkgitarre, Slide, Twang und Mallets alles sparsam eingesetzt. Ein gespenstischer keyboardsound schwebt wie ein Vorhang darüber. Dazu Klacker-Percussion. die wie das Ticken einer alten Standuhr der fortschreitenden Zeit gemahnt, kurz vor oder nach der Geisterstunde. Lord Youth zeigt sich als lakonischer Meister der Imagination, der blauen Stunde. Micah (my-kah) Blaichman crooned und schlingert sich in rauchigem Bariton und schweren Herzens durch ein Set Noir von unbestimmter Herkunft. Es ist der Nachhall einer monochromen Popvergangenheit. Seine Songs blitzen als Kristallablagerungen einer Schattenparade vergessener Gospels, durchdrungen von unbestimmter Trauer und dem Klassizismus eines irgendwann verloren gegangenen Song-Handwerks. Als Inspiration zu diesen Aufnahmen benennt Lord Youth den Fund eines Chilton Talentmaker keyboards, eine Orgel aus den frühen 70ern, die mit optischen Folienplatten ihre Sounds erzeugt. Desweiteren die Lichtveränderungen im Studio, in dem sich ein großes buntes Bleiglasfenster befand, die Songs von Skip James und das CAN Album Ege Bamyasi und als literarische Inspiration die Schriften von William T. Vollmann.


"...ein Songwriter von offenbar nicht unbeträchtlichem Talent...dunkle, geisterhaft gravitätische Downbeat-Etüden, die gelegentlich an einen Simon Joyner mit tiefergelegtem Bariton erinnern..." (4 Sterne, W.Doebeling/ROLLING STONE)