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Gene Clark - Here Tonight: The White Light Demos

Cover von Here Tonight: The White Light Demos
Gene Clark
Here Tonight: The White Light Demos

Label Omnivore
Erstveröffentlichung 26.03.2013
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 21,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Gene Clark hätte es relativ einfach haben können. Mit etwas mehr Geschäftssinn und Durchhaltevermögen hätte er das Gros der Songs auf den ersten 10 Byrds Alben schreiben können und wäre wahrscheinlich für immer abgesichert gewesen. Aber der Junge aus Kansas wollte nicht das amerikanische Pendant zu den Beatles sein, der ganze Rummel war ihm ein Greuel und seine Flugangst brachte ihm den Titel „The Byrd who wouldnþt fly“ ein. Also verließ er die Byrds sang- und klanglos im Jahre 1966, nahm einige großartige Platten mit den Gosdin Brothers und Doug Dillard auf, bevor er auf der Suche nach einem Refugium in Little River fündig wurde. Hundert Kilometer nördlich von San Francisco, ein verschlafenes Nest direkt an der Küste, dort sollten Gene und seine zukünftige Frau (und Mutter seines ersten Kindes) die nächsten Jahre in einer umgebauten Garage verbringen. Gene war angekommen und glücklich. Er spielte akustische Gitarre (die elektrische hatte er verschenkt), philosophierte mit den Nachbarn und unternahm lange Spaziergänge. Alkohol und Drogen spielten in dieser Phase keine Rolle. Aus diesem inneren Frieden und noch dazu frisch verliebt und glücklich, entstanden einige der besten Songs, die Gene Clark je schreiben würde. Aber so ganz konnte der dem Record Biz nicht den Rücken kehren, denn er hatte einen Vertrag zu erfüllen, der von ihm zwei Platten pro Jahr forderte. Also zog er mit seiner schwangeren Frau nach Venice zu Jesse Ed Davis, einem der bekanntesten Session-Gitarristen dieser Phase, der auch als Produzent dienen sollte. Davis und Clark verstanden sich auf Anhieb prächtig, offenbar jammte man 24 Stunden am Tag. Dort wurden wohl offenbar diese 12 Songs eingespielt, damit man was hatte, worauf man aufbauen konnte. Diese Takes wurden jetzt erstmals ausgegraben und zeigen die Rohform, quasi am Lagerfeuer mit old Gene an der Akustischen und Harmonica. Das ist gut und gehört in jedem Schrank eines ernstzunehmenden Sammlers. Aber zum Hören wird man doch immer zum „real thing“ greifen... (rh)

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Foto von Echoes

Gene Clark

CD Echoes
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