Eleni Mandell: I Can See The Future - Hilfe
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Eleni Mandell - I Can See The Future

Cover von I Can See The Future
Eleni Mandell
I Can See The Future

Label Makemyday
Erstveröffentlichung 01.07.2012
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 6,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Mag es an der vierjährigen Solo-Alben-Pause liegen, an den erfreulichen Trio-Erfahrungen als Living Sisters (mit Becky Stark und Inara George) oder an der frisch gewonnenen Gelassenheit als junge Mutter: Die 13 neuen Originale des 2012er Werks schenken uns eine liebreizend entspannte, schmeichlerisch verträumte Eleni, die in dezent arrangierten, verführerisch sanften Songs badet und in einer ganz auf ihre Stimme zugeschneiderten Mischung aus einfachem Akustik-Folk, Steel-beweintem Country und zart-süßem Pop schwelgt. Mit einer sorgfältig ausgesuchten Band im Rücken, bei der die Gitarristen Woody Jackson, Jeremy Drake und Mike Daly, vor allem aber Pedal Steel-Gott Greg Leisz die prägendsten Spuren hinterlassen, findet die Folk-Feintönerin Raum und Ruhe, um ihre einschmeichelnden, bewegten Melodien mit liebevollem Leben zu füllen; Duett-Partner Benji Hughes, der bekannt besetzte Chor (incl. der Living Sisters), instrumentale Streif- und Glanzlichter auf Bar-Piano und schummriger Orgel, Saxophon und Trompete, und ein sanft, aber nicht zu süß agierendes Streichquartett leisten weitere betörend-bereichernde Beiträge zu einem rundum gelungenen Album, bei dem Song und Stimme stets im Vordergrund stehen. Joe Chiccarelli (Shins, Strokes, White Stripes) sorgte als Produzent mit rauhen Tönen an den richtigen Stellen für die kreativen Kanten in dem Wohlklang-Kanon, sodaß Eleni ihre Stimme ganz in den Dienst des Schönen und Reinen stellen konnte. Verführerisch weiche, gekonnt gebrochene und bei allem Wohlgeschmack nie zu süße Singer-Songwriterkunst für Menschen, denen bei Suzanne Vega die Natürlichkeit, bei Cat Power die Erdnähe und bei Heather Nova die Songs fehlen. (cpa)

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