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Hayseed Dixie: Weapons Of Grass Destruction - Hilfe
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Hayseed Dixie - Weapons Of Grass Destruction

Cover von Weapons Of Grass Destruction
Hayseed Dixie
Weapons Of Grass Destruction

Label Cooking Vinyl
Erstveröffentlichung 13.04.2007
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 13,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

2007er Crossover-Werk der Rock-Grass-Combo, auf Cooking Vinyl. In gerade mal 3 Tagen eingespielte, rauh-lebendige Bluegrass-Fassungen von Rock- und anderen Klassikern, Originale der Sex Pistols, Scissor Sisters, Judas Priest, Beatles oder Status Quo erhalten die Bier-beschleunigte Wurzelbehandlung. Incl. u.a.. Devil Woman, I Don’t Feel Like Dancing, Strawberry Fields Forever, Down Down, Paint It Black, Poison. Speziell für Europa gibts darüberhinaus noch 3 Bonuscoverversionen mit Eisgekühlter Bommerlunder, Mein Teil (Rammstein) und I Got Erection (Turbonegro).
Als passionierter Country-Aficionado sehe ich derartige Projekte ja immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Rock- und Pop-Klassiker im authentischen Hillbilly-Bluegrass-Sound gecovert. Boah, voll witzig, der gutgelaunte Partyspaß für Betrunkene jeden Alters. Hayseed Dixie sind ja so eine Art Erfinder dieses Genres, das weltweit Nachahmer gefunden hat (die besten heißen übrigens The Twang und kommen tatsächlich aus Deutschland), ihr programmatisches Debüt hieß vor einigen Jahren dann auch „“A Hillbilly Tribute To AC/DC“. Auf dem neuen Album nehmen sich die drei Burschen u.a. „I Don’t Feel Like Dancing“ von den Scissor Sisters vor, ansonsten aber eher Bodenständiges von Sex Pistols, Bon Jovi, Judas Priest, Beatles, Status Quo. Das machen sie gewohnt gekonnt, rasant und authentisch – (fast) ohne Drums, dafür mit reichlich Fiddle, Banjo und Mandoline. Das macht wirklich Spaß und gute Laune, man fragt sich aber schon, was das Ganze dem verkannten Country-Genre nützen soll. Und ziemlich bitter fallen dann leider die drei Bonus-Tracks für den europäischen Markt aus: plumper Country-Fun-Punk mit Songs von Turbonegro, den Toten Hosen (Bommerlunder, ächz) und dumpf-deutschem Rechtsrock von Rammstein – supereklig, da nützen auch die radegebrechten deutschen Vocals von Barley Scotch nichts mehr. (Joe Whirlypop)

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