Bruce Springsteen: The Ghost Of Tom Joad - Hilfe
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Bruce Springsteen - The Ghost Of Tom Joad

Cover von The Ghost Of Tom Joad
Bruce Springsteen
The Ghost Of Tom Joad

Label Columbia
Erstveröffentlichung 01.01.2000
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 7,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Inspiriert von Steinbeck´s „Grapes Of Wrath“ und Woody Guthrie überraschte Bruce seine Fangemeinde ein weiteres Mal mit diesem sehr zurückgenommenen Album, im Prinzip der Nachfolger zu „Nebraska“.
Man muß seinen Mut bewundern, denn er brachte diese Songs nachher auch in Soloshows zu Gehör, und hätte sicher einen einfacheren Weg gehen können. Sicher nicht sein größter Seller, aber eines seiner besten Alben.
„Weil er selbst aus armen Verhältnissen stammt, läßt sich der mittlerweile gut betuchte Bruce Springsteen leicht als `Working Class Hero´ etikettieren: Der `Boss´ sang als Rock-Ritter aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten immer über den Mann von der Straße. Zweifel an der Echtheit seiner Attitüde zerstreute der Sänger und Gitarrist mit ehrlicher Bühnenarbeit, großer Zurückhaltung bei der Vermarktung seiner Person und sensiblen Platten wie Nebraska (1982), das in seiner Ruhe an The Ghost Of Tom Joad, erinnert. Doch anders als damals schwingt sich der 46jährige, inspiriert durch den Protagonisten des bekannten John Steinbeck-Romans "Früchte des Zorns", nun zum Dichter und Denker auf. Seine Alltags-Lyrik rüttelt am amerikanischen Traum(a), er thematisiert den "Eisernen Vorhang" zwischen den USA und Mexiko, erzählt von Mexikanern, die im gelobten Land vergeblich ihr Heil suchen. Die zwölf Songs durchzieht ein melancholischer Fade

Review

gerade in solch bedächtiger Atmosphäre besticht Springsteens Stimme. Dazu leise Geigentöne, eine schwebende Backround-Orgel, feine Gitarren-Streicheleinheiten, selten ein paar Drum-Beats. Ein patriotisches Album im positiven Sinn: stilistisch reduziert und mit aufrüttelnden Texten, die sicher nicht alle Fans akzeptieren werden.“ (Audio)
„... präsentiert er mit The Ghost Of Tom Joad noch einmal ein sehr persönliches Werk, das in seiner Schlichtheit an Nebraska von 1982 erinnert. Da ist Springsteen wieder ganz Poet der Straße, rezitiert aufwühlende Geschichten und begleitet sich auf der Akustikgitarre. "Youngstown" etwa beschreibt das Schicksal eines Industriearbeiters, der seinen Job verliert. Sozialer Sprengstoff steckt auch in den Texten von "Sinaloa Cowboy", "The Line" und "Balboa Park": Die Songs behandeln die ungelöste Problematik der illegalen Einwanderer, die aus dem Armenhaus Mexiko ins verlockend nahe und reiche Kalifornien strömen. Und der Titelsong erzählt von den Obdachlosen im US-Südwesten, die unter Brücken kampieren oder im alten Ford schlafen. "The Ghost Of Tom Joad" ist ein stilles Juwel, das mit jedem Hördurchgang wächst.“ (Stereoplay)

Tracklisting
The Ghost Of Tom Joad isnþt a rock and roll record. Named for the protagonist of John Steinbeckþs Depression-era novel The Grapes Of Wrath (Springsteen cites John Fordþs film version in the booklet) and performed largely on an acoustic guitar with the occasional support of an Appalachian mountain fiddle and pedal steel guitar, itþs part folk album, part protest record, part short-story collection.<
>It was inevitably compared to Nebraska, the similarly stark song-cycle Springsteen foisted on an unsuspecting world in 1982. Yet Tom Joad is more of an arranged album, with careful guitar arpeggios supported by an eerie bed of sustained synthesizer chords (played by E Street Band veteran Danny Federici and Springsteen) and a few full-band folk arrangements. Itþs also more of an explicit statement. Whereas the characters in Nebraska were lost souls wreaking havoc on the highways and backroads of the badlands, those on Tom Joad are a mix of working-class Americans and immigrants running across (or into) the country in search of a pot of gold that isnþt there. The characters are modern, but the stories are as old as the Great Depression that Steinbeck chronicled - Springsteenþs message being that after all these years weþre still knee-deep in it.<
>There are some familiar Springsteen vignettes - the conflicted friendship of two border guards in ûûThe Line,ûû the family line of steelworkers in ûûYoungstownûû - but the characters themselves are new, and the clearness of their anger is almost radical. Pondering the corporate bosses who built a steel plant in Youngstown, used up the local resources, then walked away, the narratorþs father says, ûûThem big boys did what Hitler couldnþt do.ûû Springsteen does offer the working class a chance at redemption. ûûGalveston Bayûû brings together a Vietnamese fisherman, a disgruntled Vietnam vet and the Ku Klux Kla
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