Eric Johanson: The Deep And The Dirty - Hilfe
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Eric Johanson - The Deep And The Dirty

Cover von The Deep And The Dirty
Eric Johanson
The Deep And The Dirty

Label Ruf
Erstveröffentlichung 28.07.2023
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 17,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Der Mann aus Louisiana war mir bislang unbekannt, trotz diverser in den USA sehr erfolgreicher Alben (in den Top 10 der Billboard-Blues-Charts) und seiner Arbeit mit u.a. den Neville Brothers, JJ Grey, Anders Osborne und Mike Zito. Nun erscheint sein erstes Album auf Ruf Records, und ich wundere mich ob der Klasse seiner Musik. Nein, innovativ ist hier nichts, er spielt im Wesentlichen (Power) Blues Rock (gern der alten Sorte), teilweise auch sehr traditionsverbundenen Blues, agiert manchmal mächtig (und in dem Kontext wunderbar) heavy, streift mitreißend Hard Rock (-Boogie) Gefilde, tendiert hier und da ein wenig in Richtung geradlinigem (bluesigem) R´n´B in Rock oder deftigem Roots Rock, erinnert mal leicht an rockigsten Hendrix (bewußt ohne Pyrotechnics), oder läßt atmosphärisch feinen Slow (Brit) Blues einfließend (ohne ausufernde Parts). Der Punkt ist, WIE er das macht daß er so unerhört frisch dabei wirkt, wie kaum ein anderer dieses Genres zur Zeit, voller Kraft und Biß und Widerhaken, eigentlich ziemlich einfach aber enorm wirkungsvoll, zugleich mehrfach überraschend beweglich und/oder feinst kantig riffend, angemessen rauh und dreckig, zuweilen kurze plötzliche Kontraste oder eine ungewöhnliche abgehackte stop-and-go-Rhythmik. Die Band ist ein Trio, Soli sind kurz, eher simpel aber oft glänzend aufgebaut (in einem Fall herrlich fuzzy/verzerrt), ein gewisses wiederholtes Markenzeichen sind kurze Unisono-Parts von Gesang und Gitarre (die sowieso eigentlich fast immer ausgesprochen gut rüberkommt, gerade weil sie auf Feuerwerke verzichtet). Wenn er traditioneller spielt, geschieht das nicht pur retro, sondern klingt durchaus heutig (mit Ausnahme eines optimal umgesetzten Rückgriffs auf uralte Vorbilder mitsamt akustischen Anteilen). Absolut bemerkenswert ist zudem seine große Ausdrucksstärke, ein paar starke Melodien gibt es auch und bei fast der Hälfte der Stücke ganz exquisite Slide-Arbeit. Dicke Blues-Empfehlung. (detlev von duhn)

Review

"On The Deep and the Dirty, Eric Johanson is a roots-rock innovator and modern-day guitar hero who uses blues as a springboard for an edgier, broader sound. The Louisiana native teams up with Producer Jesse Dayton (Rob Zombie, Supersuckers) and a taut power trio, firing twin barrels of sharp songwriting and fiery fretwork along the way. The album arrives on the heels of four solo records that all reached the Top 10 on the Billboard blues chart. Johanson fills The Deep and the Dirty with revelatory anthems about embracing the modern moment and the raw, honest sounds of a band performing together live. Offering everything from roadhouse roots-rock to dark, bluesy Americana, it's a diverse album glued together by a musician who's never been afraid of the grey area between traditional genres.

Tracklisting
1. Don't Hold Back<
>2. The Deep and the Dirty<
>3. Beyond the Sky<
>4. Undertow<
>5. Just Like New<
>6. Elysian Fields<
>7. Galaxy Girl<
>8. Familiar Sound<
>9. Gets Me High<
>10. Stepping Stone<
>11. Borrowed Time<
>12. She is the Song