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Suzan Köcher's Suprafon: Suprafon - Hilfe
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Suzan Köcher's Suprafon - Suprafon

Cover von Suprafon
Suzan Köcher's Suprafon
Suprafon

Label Unique Records
Erstveröffentlichung 08.11.2019
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Man erinnert sich hoffentlich an ihren glänzenden Auftritt beim diesjährigen Orange Blossom Special. In der warmen Mittagssonne kamen die ausgeruhten Psychedelic-Americana-Pretiosen ganz wunderbar zur Geltung für mich wars eines der absoluten Festival-Highlights. Das Album beginnt dann auch genau in diesem Vibe, und soweit ich mich erinnere auch mit demselben grandiosen Song: „Peaky Blinders“ gewinnt mit zunächst leicht weggetretenem, gedoppeltem Gesang zu träge psychedelischem Blues-Groove. Dann schleicht sich dieses grandios elegische Moog-Riff ein, in der Wirkung sanft und doch extrem suggestiv das läuft bei mir gerade auf Dauer-Repeat. Nach diesem betörenden Einstieg geht dann auch nichts mehr schief. Die Songs bleiben meistens im mittleren, selten auch mal schnelleren Tempo, haben eine in sich ruhende Tiefe und sind von feinster Struktur, mit wunderschönen Gitarrenlinien, deutlich aus den späten Sixties inspiriert. Milde psychedelisch und luftig-spacig, aber ohne jede stumpfe Drogenschwere. Dafür mal mit cooler Morricone-Westerngitarre, Xylofon, acidfolkig verdaddelt oder auch mit einem melancholischen Cello. Der klare Gesang ist cool und ausgeruht erinnert ein wenig an Hope Sandoval, das Zusammenspiel von Keyboards und Gitarren (Julian Müller) ist wohl temperiert und harmonisch. Hier ist jeder Ton überlegt gesetzt, die plinkernde Gitarre erinnert deutlich an die frühen, psychedelischen Pink Floyd. Suzans Band setzt sich aus hervorragenden Leuten von Palace Fever und Blackberries zusammen, die hier zu einer harmonischen Einheit verschmelzen. Suzan Köcher's Suprafon sind aktuell mit Okta Logue auf Tour, einen Konzertbesuch kann ich nur dringend empfehlen. Dort gibt es dann vielleicht auch ihre coolen Coverversionen mit französischem Sixties-Chic (Jacques Dutronc, Brigitte Bardot) zu erleben. (Joe Whirlypop)

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