Jim White: Waffles, Triangles & Jesus - Hilfe
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Jim White - Waffles, Triangles & Jesus

Cover von Waffles, Triangles & Jesus
Jim White
Waffles, Triangles & Jesus

Label Loose
Erstveröffentlichung 10.11.2017
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 6,50 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

17er. 6. LP mit u.a. Holly Golightly, Dead Rock West. Immer wieder bin ich von ihm nach kurzer Eingewöhnungszeit begeistert. Alte Traditionen und zeitgenössisches Roots-(Americana-)-Verständnis, instrumentale und stilistische Vielfalt, rhythmische Beweglichkeit des Öfteren wie auch agile höchst lebendige Arrangements. Country Rock und ganz altmodische Elemente (lebhaft); Americana völlig offenen Typs (für ´ne Minute gar fast avantgardistische Ideen) im Drama mit hoher Intensität; Tom Waits auf Country-Trip mit großem Trad-Anteil in freigeistig; eine Art American(a)-Southern-Gothic in wunderschön und packend atmosphärisch; Songwriter-Americana mit Appalachen-Spritzern; flotter straighter Roots/Folk Rock; ziemlich klassischer akustischer gutgelaunter Country mit Bluegrass-Anleihen; zarter friedvoller ja traumhafter Folk; feinster Trad-basierter Alt. Country zwischen wunderschön leise-poetisch und zupackend; schöngeistiger Folk Pop; ein Hauch Jazz und Avantgarde im Multi-Roots- (Rock-) Gewand… Richtig von vorne bis hinten konventionell sind eigentlich wenige Tracks, ständig überraschen stilistische Kombinationen, instrumentale Feinheiten, unorthodoxe Widerhaken. Aber es gibt auch ein paar ziemlich geradlinige (und dabei besonders melodiöse!) Songs. Ein überwiegend (beileibe nicht ausschließlich) akustisches detailreiches buntes Werk (nicht nur Saiten aller Art) mit einer Reihe einfach großartiger wundervoller Songs, eine klare Empfehlung! (dvd)


Der ewige Glitterhouse-Held diesmal zwar wieder sehr rootsig bis bluegrassig im weiteren Alt. Country-Land unterwegs , aber auch wieder mit einigen sonnigen Melodien, denen ich fast schon das Label „Indie“ anhängen will. Überwiegend aber wie gewohnt traditionell instrumentiert mit reichlich Banjo und Fiddle, getragen von schönen Vocal-Harmonies. Die Arrangements gewohnt abwechslungsreich, mal mit kargem, mystisch verwehtem Banjo, mal richtig squarendance-tauglicher Hillbilly-Groove. Auch wieder mit Flöten und Bläsern (oder mal schlichtem Pfeifen), alles aber immer sehr dezent integriert und den rootsigen Gesamtzusammenhang nicht störend, sondern gekonnt erweiternd. Die Stimmung ebenfalls stark schwankend zwischen Dark Folk (mit Herrenchor) und flockigem, zweistimmigem Harmoniepop zu Pianobegleitung. Unberechenbar und abwechslungsreich zugleich klingt dieses sechste Soloalbum des auch als Bildender Künstler erfolgreichen Mannes aus Athens. Als Gäste sind Dead Rock West und Holly Golightly dabei. Insgesamt ein gewohnt souveränes Album vom Alleskönner. (Joe Whirlypop)