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Barr Brothers: Queens Of The Breakers - Hilfe
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Barr Brothers - Queens Of The Breakers

Cover von Queens Of The Breakers
Barr Brothers
Queens Of The Breakers

Label Secret City
Erstveröffentlichung 13.10.2017
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Noch durften wir nur Häppchen des neuen Trio-Werks der beiden Brüder Brad und Andrew (samt Harfenistin Sarah Page) genießen aber welch himmlische Häppchen waren dies! Wieder kommt dieser frische, linde Americana-Wind aus Kanada, diesmal aber kündet er von einer einzigartig weltentrückten Weichheit, gepaart mit leis verspielten Devotchka-Elementen, gesegneten Simon & Garfunkel-Harmonie-Einheiten und berauschenden Radiohead-Ausreißern. Irisierende Instrumental-Ideen, dezente Indie-/Desert-Rock-Reibereien, psychedelische Phantasie-Exkursionen, warmherzig gemischter Lead- und Harmoniegesang und vor allem das herzhafte Schwelgen in hallreichen, watteweichen Schwebteilchen macht die Barr Brothers-Country-Alternative zu einer ganz besonderen. Wohlklang-Attacke auf geschulte Americana-Sinne. (cpa)

17er der Kanadier. Der Rootsanteil ist diesmal überwiegend reduziert abgesehen von einigen sachten folkigen Stücken (teils wahrhaft erhebend vorgetragen), einem rockigen mit starkem Blues-Flair, anderswo scheinen auch kleinste Spuren von Country durch… Pop bester Art bestimmt eine Reihe sehr feiner intelligenter Songs, teils zurückhaltend und atmosphärisch äußerst stark (samt angenehmem Hall, kein Ton zu viel oder zu wenig), teils mit dezentem Rockeinschlag in unaufdringlich anspruchsvollerer Form (dabei 1x nicht so weit weg von der vorletzten War On Drugs), mal mit elegischer Note und etwas fülliger im Sound (in einem Fall, ausnahmsweise, langsamer und unbestimmt rootsig). Im Grunde zeitlose Musik, und doch steckt mehrfach ein deutliches 70s-Feeling drin (kurz sogar Fleetwood Mac im besten Sinne), oder es geht noch weiter zurück, in Richtung Simon & Garfunkel. Auffällig und eine große Stärke: Die rhythmische ungewöhnlich interessante Seite, gern sowas wie ausdifferenziert und flexibel rollend/im homogenem Fluß, manchmal hypnotisierend, schon mal auf ganz selbstverständliche tolle Art tricky wirkend. Ausnehmend einnehmendes Saitenspiel, ob elektrisch (oft filigran bzw. herrlich klangmalend, klasse im Sound) oder akustisch (natürlich inkl. der eigenständigen ziemlich unorthodoxen Harfe), Tasten tendenziell unauffällig, Bläser/Streicher verzieren sporadisch, und der Gesang sorgt für diverse bestechende Highlights (auch im Backing resp. die Harmony-Stimmen). Ein substanzreiches/gehaltvolles exzellentes Album, Empfehlung! (dvd)

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