Dead South: Illusion & Doubt - Hilfe
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Dead South - Illusion & Doubt

Cover von Illusion & Doubt
Dead South
Illusion & Doubt

Label Devil Duck
Erstveröffentlichung 26.08.2016
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Man erinnert sich hoffentlich noch an diese furiose Band beim OBS 19: The Dead South aus dem kanadischen Saskatchewan waren diese vier wie Mormonenprediger gekleideten Typen, die den Glitzergarten mit rockendem Bluegrass-Sound zum Brodeln brachten. Der bestechende Live-Eindruck setzt sich auch auf diesem neuen (zweiten) Longplayer fort, hier wird in schönster Oldschool-Süstaaten-Tradition der Soundtrack zu „O Brother Where Art Thou“ partytauglich beschleunigt und poguesmäßig ins Trudeln gebracht. Haltungsmäßig klingt es hier fast schon wie Slim Cessna's Auto Club, aber eben so gut wie rockfrei, mit Fiddle, Banjo, Mandoline, Steelguitar, akustischer Gitarre und diesem kuriosen kleinen Bass, der vielleicht sogar ein umfunktioniertes Cello ist. Das sorgt hier ganz allein für enormen rhythmischen Drive, denn Drums gibt es traditionsgemäß nicht. Dafür reichlich vielstimmig-dynamischen Gesang der bärtigen Herren, eine herrlich raue Leadstimme und Songs, die wie steinalte Appalachen-Traditionals wirken, aber doch alle von The Dead South stammen. Highlight ist das achtminütige „Gunslinger's Glory“, das OBS-Besucher letztes Jahr schon live erleben durften. Country meets Folk, Bluegrass meets Punk alles höchst beschwingt und von ansteckender musikalischer Kraft. (Joe Whirlypop)

Review

Man erinnert sich hoffentlich noch an diese furiose Band beim OBS 19: The Dead South aus dem kanadischen Saskatchewan waren diese vier wie Mormonenprediger gekleideten Typen, die den Glitzergarten mit rockendem Bluegrass-Sound zum Brodeln brachten. Der bestechende Live-Eindruck setzt sich auch auf diesem neuen (zweiten) Longplayer fort, hier wird in schönster Oldschool-Süstaaten-Tradition der Soundtrack zu „O Brother Where Art Thou“ partytauglich beschleunigt und poguesmäßig ins Trudeln gebracht. Haltungsmäßig klingt es hier fast schon wie Slim Cessna's Auto Club, aber eben so gut wie rockfrei, mit Fiddle, Banjo, Mandoline, Steelguitar, akustischer Gitarre und diesem kuriosen kleinen Bass, der vielleicht sogar ein umfunktioniertes Cello ist. Das sorgt hier ganz allein für enormen rhythmischen Drive, denn Drums gibt es traditionsgemäß nicht. Dafür reichlich vielstimmig-dynamischen Gesang der bärtigen Herren, eine herrlich raue Leadstimme und Songs, die wie steinalte Appalachen-Traditionals wirken, aber doch alle von The Dead South stammen. Highlight ist das achtminütige „Gunslinger's Glory“, das OBS-Besucher letztes Jahr schon live erleben durften. Country meets Folk, Bluegrass meets Punk alles höchst beschwingt und von ansteckender musikalischer Kraft. (Joe Whirlypop)

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