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Wovenhand: Wovenhand (ltd.) - Hilfe
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Wovenhand - Wovenhand (ltd.)

Cover von Wovenhand (ltd.)
Wovenhand
Wovenhand (ltd.)

Label Bang!
Erstveröffentlichung 27.03.2015
Format LP
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Auf 500 Stück limitierte Vinyl-Erstveröffentlichung (auf Bang! Records) des 2002er Debüts, damals noch als David Eugene Edwards Projekt laufend und songtechnisch sehr nah an 16 Horsepower. Also gut.Irgendwann 2001 beschloß man im Hause 16 Horsepower eine Pause einzulegen, was Mastermind, Sänger und Songwriter David Eugene Edwards spontan zu einem Soloausflug nutzte. Künstler wie er haben immer eine Handvoll Songs, die sich nicht in ein Bandalbum einfügen wollen. Dabei ist das Woven Hand betitelte Solo natürlich nicht so unheimlich weit weg von 16 Horsepower, es hat alles das, was die Hauptband so auszeichnet, nur das Gehetzte fehlt hier zum Großteil. Presste er seine Botschaften sonst hervor, als seien die Reiter der Apokalypse hinter ihm her, so verpackt er seine von biblischer Symbolik geprägten Texte auf "Woven Hand" in dunkel-atmosphärische Balladen, die stilistisch und qualitativ sicher neben Mark Lanegan und dem letzten Nick Cave Album anzusiedeln sind.Die Songs haben mehr Raum zum Atmen, wirken filigraner, ohne leichtgewichtig zu sein. Das schön Düstere, die Magie, die Liebe zur traditionellen Musik (nicht nur der amerikanischen), alles ist hier omnipräsent. Einzelne Songs herauszuheben fällt schwer. "Blue Pail Fever" wird schon wegen des schier genialen Refrains als erstes im Gehörgang stecken bleiben, bei "Wooden Brother" trifft Banjo auf Shadows-Gitarren, Bill Withers´ "Ain´t No Sunshine" wird ins Reich der Düsternis entführt (und ist Lichtjahre intensiver als die gleichzeitig erscheinende Version von Mark Eitzel), auf der Piano-Ballade "Stories And Pictures" klingt er wie Leonard Cohen und Jeffrey Lee Pierce gleichzeitig, "Your Russia" wirkt wie Minnegesang vor den Toren der Hölle, atmosphärische Keyboardsound bestimmen "The Good Hand", "Your Russia" hätte in seiner manischen Intensität auch auf das letzte 16 HP-Album gepasst usw. "Woven Hand" ist sicher kein Verlegenheits- oder Zwischendurch-Album, sondern eine 10-Song-Einheit ohne Füllmaterial, eine durchgehend große Platte, die manchem noch besser gefallen wird als die Arbeit mit seiner Stammband.„Fasziniert mit dunkel-atmosphärischen Balladen in Verwandschaft zu Mark Lanegan oder Nick Cave.“ (Musikexpress)„Göttliches Solo-Debüt. Gewaltig, theatralisch, abgründig.“ (Visions, 10 Punkte)„Faszinierend...“ (Rolling Stone)“Der Mann (erzählt) einmal mehr mit dieser unglaublichen Stimme Geschichten aus dem Faulknerschen Amerika. Wie Gun Clubs ‘Mother Earth’, um die eine oder andere noch düsterere Komponente bereichert und verteilt auf 10 Variationen. Was zu den großartigsten Dingen gehört, die man überhaupt tun kann. Allesamt Fairytales aus einem uralten, archaischen, puritanischen Amerika – dem von Heute.“ (Spex)“Intensiv, mitreissend und spannend. Ein extrem düsteres Folk-Album. Selten hat Edwards mit solch einer Hingabe gesungen. Selbst Nick Cave würden da die Nackenhaare zu Berge stehen.“ (Treff)„Wesentlich kraftvoller und auch dramatischer, als es 16 Horsepower je waren. Musik wie aus der Hölle, bloß dabei noch gemütlich. Niemals hat jemand so verstörend grandios ‚Aint No Sunshine’ gecovert. In jedem Fall will ich das hier immer wieder hören.“ (Intro)„Noch bedrohlicher, noch beeindruckender.“ (Sax)„Schlicht großartig...“ (Marabo)„Kehrt sein Innerstes nach Aussen. Aber es ist eine positive Platte geworden.“ (Westzeit)„Ab- und tiefgründig...geschlossene, fast sakrale Stimmung.“ (Gig)„Außergewöhnliche Veröffentlichung. Das Solodebüt hat es in sich.“ (Station)

Tracklisting
1. The Good Hand
2. My Russia
3. Blue Pail Fever
4. Glass Eye
5. Wooden Brother
6. Ain’t No Sunshine
7. Story And Pictures
8. Arrowhead
9. Your Russia
10. Last Fist
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Foto von Mosaic

Wovenhand

LP Mosaic
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