Andrew Combs: All These Dreams - Hilfe
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Andrew Combs - All These Dreams

Cover von All These Dreams
Andrew Combs
All These Dreams

Label Loose
Erstveröffentlichung 30.01.2015
Format LP (+MP3)
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 15,50 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Zweiter Longplayer des jungen Singer/Songwriters aus Nashville, der im Januar mit Justin Townes Earle auch hierzulande auf Tour war. Andrew Combs erweist sich dabei als besonders smoother Vertreter seiner Zunft, der seine Homebase im Country-Mekka keinesfalls verleugnet, weshalb „All These Dreams“ dann eben nicht nach Roots, sondern fast schon nach Contemporary US-Pop klingt. Edelst produziert, teils mit Streichern, Chordamen und elegischen Steelguitars, aber alles sehr dezent und geschmackvoll. Die chromblitzende Glätte ist hier gewolltes Stilmittel – und Combs macht das wirklich gut, weshalb ich ihn mal als musikalischen Schüler von Leuten wie Glen Campbell („Galveston“) einordnen möchte. Ein Song wie „Nothing To Lose“ ist eine gelungene Reminiszenz an „Everybody’s Talking“ von Fred Neil (aus „Midnight Cowboy“), aber eben „next generation“, die Stimme sympathisch jugendlich, die Songs überwiegend upliftend und poppig, oft auch mit Tom Pettyscher Gradlinigkeit. Country-Pop darf man das durchaus nennen, mit Momenten schönsten 70s-Softrocks (Al Stewart), die Ballade mit Piano ist fast lupenreiner Elton John der frühen 70er – also richtig gut. Er selbst nennt auch Roy Orbison und Paul Simon als Einflüsse, was man durchaus heraushören kann. Produziert haben die Nashville-Dons Jordan Lehning and Skylar Wilson, die zuletzt auch mit ihrer Arbeit für Caitlin Rose positiv auffielen. (Joe Whirlypop)

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