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Wilco - Kicking Television: Live in Chicago

Cover von Kicking Television: Live in Chicago
Wilco
Kicking Television: Live in Chicago

Label
Erstveröffentlichung 11.11.2005
Format DoCD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 18,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Tweedy/Wilco in Windy City Chicago Heimspielen am 4.,5.6. und 7. Mai 2005. Sollte dieses aktuelle Line-Up um Jeff Tweedy herum Bestand haben, könnte auch das nächste Studioalbum die alten Fans reaktivieren. Zwar setzt sich das Programm aus den jüngeren Kompositionen (den letzten beiden Alben) Wilco’s zusammen, hat also die eher zweideutigen Strukturen, mal zu gefälligen Melodien, mal auch diese mit finalen Fuzz-Monströsitäten verlängert, aber bei den Chicago Konzerten wird Studiofrust durch Live-Lust ersetzt.
Die ersten 4 Songs dürften als Warm-Up durchgehen, eher geordnet und diszipliniert laviert man durch Misunderstood, Company In My Back..., passenderweise stellt sich das Verlassen der klaren Songlinie mit Handshake Drugs ein. Man hat sich also gerade im Sessel zurecht geruckelt, da macht sich der neue Gitarrist Nels Cline (Quartet Music) daran, sein Instrument kunstvoll zu misshandeln. Das tut er gleich noch einmal mit Genuss im folgenden I Am Trying To Break Your Heart. Ist der Mittelteil der ersten CD absolviert, darf man aber auch wieder mit Cline als inspiriertem und zuverlässigen Zuarbeiter rechnen. Cline hat eine Jazz/Avantgarde Vergangenheit, was davon hier einfliesst, ist vor allem die Fertigkeit des besessenen Instrumentalisten.
Straffer wird es zum Ausklang, nachdem Tweedy zwischendurch mit guter Laune die Party ausgerufen hat. Erst hantiert die Band an den Geräten um solistisches Feinwerk zu erzeugen (I’m The Man Who Loves You), um dann mit Kicking Television den finalen Rocksong zu zelebrieren. Disc 2 beginnt mit Via Chicago, die Americana-Ballade mit Lapsteel einerseits -und mit crunchy breakdowns andererseits. Hummingbird klingt hier wie ein drogiger Beatles-Song, hohe Melodienkunst mit Muzzle Of Bees, jeder Song birgt neue Überraschungen, damit alle satt werden, gipfelt das Album im 11-minütigen Spiders (Kidsmoke). Vielleicht weiss man auch nach der zweiten CD noch immer nicht genau, wohin Tweedy eigentlich wirklich will, aber zumindest hat er hier die letzten Studioarbeiten in ein klares Statement des Zwischenstands geformt.
Die Traditionalisten und Anhänger vom guten Onkel Tupelo müssen nicht ganz verzweifeln, jeder treue Wilco-Anhänger und die Spät-Wilcoisten sind sicher hoch zufrieden. Die Qualität ist brilliant, keine Misstöne (ausser den gewollten) und voll geladen mit Substanz. Man kann die driftenden Wilco-Visionen hier anfangen zu geniessen. (ICC)

Tracklisting
CD 1
1. Misunderstood
2. Company In My Back
3. The Late Greats
4. Hell Is Chrome
5. Handshake Drugs
6. I Am Trying To Break Your Heart
7. Shot in the Arm
8. At Least Thatþs What You Said
9. Wishful Thinking
10. Jesus, ltc.
11. Iþm The Man Who Loves You
12. Kicking Television<
>CD 2
1. Via Chicago
2. Hummingbird
3. Muzzle of Bees
4. One by One
5. Airline to Heaven
6. Radio Cure
7. Ashes of American Flags
8. Heavy Metal Drummer
9. Poor Places
10. Spiders (Kidsmoke)
11. Comment (If All Men Are Truly Brothers)
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Foto von Star Wars

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