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Wilco: A Ghost Is Born - Hilfe
hilfe

Wilco - A Ghost Is Born

Cover von A Ghost Is Born
Wilco
A Ghost Is Born

Label Nonesuch
Erstveröffentlichung 07.03.2005
Format DoCD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

“Wilco kriegen den Hörer immer wieder dran. Auch dieses Mal mit A Ghost Is Born. Und man weiß nicht, wie. Immer wieder anhören und nach einer fassbaren Konstante suchen. Jeff Tweedys Stimme vielleicht. Er singt leise die ersten Worte des Openers At Least That’s What You Said. Wunderbar. Nach zwei Minuten verstummt der Gesang jedoch, und es folgt ausufernder, teils bratziger Rockgitarrenschmerz, der nur durch einige Klaviersprengsel gelindert wird. OK, schon Yankee Hotel Foxtrot war bei aller Schönheit eine verwirrende Angelegenheit. Nach Song Nummer drei, dem über 10-minütigen krautrockigen Spiders (Kidsmoke), scheint der Fall diesmal jedoch klar: Wilco wollen ein bzw. ihr Rockalbum abliefern. Und so zerstört Tweedy wunderbar fragile Pianomelodien durch verzerrte, teils ellenlange Gitarren-Soli. Ein Experimental-Rock-Album? Jeff Tweedy als Altrocker enttarnt? Schön. Und gut, dass es dich nicht so einfach ist. Denn es folgen Muzzle Of Bees, ein verträumter, auf Folkes Spuren wandelnder Song, Hummingbird (Piano! Streicher!), ein Summer Teeth-mäßiger Hit. Cembalo-Sounds in Company In My Back, I’m A Wheel, ein verquerer Indie-Stampfer der Marke Lou Barlow. Überflüssig: der Tiefpunkt des Albums, das viertelstündige (!) Less Than You Think, quasi eine einzige Störgeräuschfläche. Erlösung folgt durch Late Greats. Ein (fast) schnörkelloser 2:30-Hit, für den Tom Petty sofort alle seine Gitarren verkaufen würde. Der Rest ist kurz erzählt. Produzent: Jim O’Rourke. Americana/Country: nur in feinsten Spuren vorhanden. Fazit: Jeff Tweedy ist nicht zu fassen. Und zwar in jeder Hinsicht.“ (Musikexpress. 4 ½ Sterne)

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