Johnny Dowd: Cemetery Shoes - Hilfe
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Johnny Dowd - Cemetery Shoes

Cover von Cemetery Shoes
Johnny Dowd
Cemetery Shoes

Label Munich
Erstveröffentlichung 15.03.2004
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 6,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Der Friedhof gibt thematisch einiges her, wie der trotz Schräglage konsequent und kompakt anmutende Sargtischler-Countryrock des US-Bürgers mit Neigung zu gepflegten Abartigkeiten beweist. Zudem gesellt sich ein Grubenhumor, wie ihn Ambrose Bierce oder Edgar Allen Poe nicht schöner hätten formulieren können. Man höre nur Dylan's Coat. Das rückt einem gänsehautmäßig nahe wie H. C. Artmanns Dracula. Trotzdem: Höhepunkte gibt es keine, denn alle Songs sind - bleiben wir gleich in Friedhofsnähe - absolute Killer. (lrm)

„In klassischer Johnny Dowd Tradition“ nennt das Label das neue Album unseres Lieblingsmöbelpackers, das tatsächlich alle diese typisch-knarzigen Dowd-Qualitäten aufweist, die wir so lieben. Wahre Begeisterung will sich bei mir aber trotzdem nicht einstellen, vielleicht liegt es ja an mir, oder am Power-Besprechen kurz vor Druckunterlagenschluß. Möglicherweise kommen mir die Songs wie alte Bekannte vor, nur das ich sie vielleicht schon mal besser gehört habe? Ganz sicher aber fehlt mir Kim Sherwood-Caso, deren glasklare Stimme auf früheren Alben immer die von Frankenstein nachgebaute Nancy zu Johnny´s Lee war. Sie ist hier nicht mehr dabei. Und das ist schade.
Mit dem klaustrophobischen „Dylan´s Coat“ und dem Horror-Surf-Instrumental „Rip Off“ finden sich zwei der besten Stücke am Ende des Albums. Oder bin ich jetzt etwa eher bereit? Habe ich mich eingegroovt? Besser doch noch mal von vorne hören… (rh)

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