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Thea Gilmore: Strange Communion - Hilfe
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Thea Gilmore - Strange Communion

Cover von Strange Communion
Thea Gilmore
Strange Communion

Label FullFill
Erstveröffentlichung 19.11.2010
Format CD
Lieferzeit 2 – 3 Wochen
Preis 16,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Das mittlerweile ca. zehnte Album der Singer-Songwriterin mit den irischen Wurzeln, die mich bislang mit jedem ihrer Werke erfreut hat und die sich mit dieser 2009er Lied-Kollektion erfolgreich aufmacht, ein Weihnachtsalbum für das ganze Jahr zu schaffen. Mit einer wohlgestalteten Mischung aus eigenen Songs zum festlichen Thema und ausgewählten Fremdkompositionen (von u.a. Kristin Hersh, Lucinda Williams, Yoko Ono und Elvis Costello/Chieftains) und unter völligem Verzicht auf etwelche festliche Standards gelingt der Sängerin mit der sanftweichen, samtdunklen Stimme das Kunststück, ein Winterweisen-Reigen zu tanzen, der auch im Sommer zu strahlen und bewegen weiß. Eingeleitet durch eine vielstimmige A-Capella-Harmonie-Perle entspinnt sich eine vielstilige Melange aus irischen Wurzeln, Alternative-Country-Anleihen, Folk-Pop und plötzlicher Pogues-Punk-Energie, die ebenso tief berührt wie mitzureissen weiß. Und egal, ob in sparsamer Fiddle-Folk-Kargheit, akustischem Balladen-Feinklang, sakraler Chor-Seligkeit, glockenbegleißtem Fest-Glanz oder im roh-rasantem Jig-Tempo – hier bekommt Weinachten endlich einmal den Song-Rahmen, den es auch für uns Roots-Jünger erträglich macht. Meine persönlichen Glanzlichter: Die Costello-Bearbeitung St. Stephen’s Day Murders, die sich mit einem akustischen MacGowan-Double aufmacht, Fairytale Of New York den Rang abzulaufen und der unwiderstehliche Gilmore-eigene Fest-Pop-Ohrwurm That’ll Be Christmas (Faith, Hope & Gluttony – treffender geht’s kaum). (cpa)

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