Jean Carne/Adrian Younge/Ali Shaheed Muhammed: Jazz Is Dead 12 - Hilfe
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Jean Carne/Adrian Younge/Ali Shaheed Muhammed - Jazz Is Dead 12

Cover von Jazz Is Dead 12
Jean Carne/Adrian Younge/Ali Shaheed Muhammed
Jazz Is Dead 12

Label Jazz Is Dead
Erstveröffentlichung 01.07.2022
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

22er, Volume 12 der Reihe von Adrian Younge und Ali Shaheed Muhammad. 7 Stücke nur, wie des Öfteren in der Jazz Is Dead-Reihe alle relativ konzentriert gehalten (insgesamt nur 25 Minuten), keine längeren Instrumental/Solo-Phasen, sondern relativ „songhaft“, noch mehr freilich soundbestimmt, und im Zentrum steht vor allem anderen der wahrhaft außerordentliche Gesang von Jean Carne (die, stilistisch variabel, v.a. in den 70ern und 80ern größere Erfolge feierte, bis hin zu einem Nr. 1-Hit, und für bzw. mit u.a. Lonnie Liston Smith, Duke Ellington, Earth Wind & Fire, Roy Ayers, Temptations, George Duke sang), sie phrasiert stark, ausgiebig und beständig, ausgesprochen agil, in beträchtlichem Umfang, quasi im Free Flow, (nicht) Jazz, (nicht) Soul, eine ganz individuelle Nische irgendwo dazwischen. Das Klangbild umfaßt sowohl Elemente aus den 70ern wie zeitgenössischere (was u.a. die Rhythmik betrifft), gern als eine Art Fusion-Weiterentwicklung im Groove-Jazz-Kontext, mit intelligenten, etwas komplexeren wie funky Beats (inklusive sehr spezieller reizvoller Breaks), manchmal ein leichtfüßiges Flair in Latin-Jazz-Nähe, anderswo unter Spannung gesetzt, oder etwas handfester, schwerer, im Wechsel sehr schön tänzelnd. Klasse Sounds! Schwerpunktmäßig geprägt von federleichtem E-Piano (das gelegentlich recht ähnlich wie bei den jazzigsten Santana klingt, ca. Caravanserai und folgende) und Synthie (und/oder weicher geschmeidiger Hammond Orgel), E-Gitarre und punktuell eingesetzte Saxofone (oder Flöte, sogar mal E-Sitar) gehen ganz im Klangkörper auf. Zwischendurch wird die Attraktivität noch gesteigert durch herrlich spacy anmutende kurze Passagen oder einen Hauch Spiritual Jazz. Ich hab anfangs ein wenig gebraucht, mich einzuhören, bin mittlerweile aber mächtig angetan! (detlev von duhn)

Review

For decades, the voice of Jean Carne has been a crucial part of the American musical landscape, tying together generations of Jazz, Gospel, and R&B artists. Many will recognize Carne from her output in the early 1970s, alongside her then-husband Doug Carn, for the lauded Black Jazz label. As a solo artist, backing vocalist, and vocal coach, she has contributed to and collaborated with the likes of Norman Connors, Doug Carn, Dexter Wansel, Phyllis Hyman, Lonnie Liston Smith, Michael Jackson, and many more. At 74, she shows no signs of slowing down. Her latest collaboration with Ali Shaheed Muhammad and Adrian Younge is a clear demonstration of the continuous referencing of the past to illuminate the future.

Tracklisting
1. Come As You Are<
>2. People of the Sun<
>3. Visions<
>4. My Mystic Life<
>5. The Summertime<
>6. Black Rainbows<
>7. Black Love
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