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Adrian Younge, Ali Shaheed Muhammad & Roy Ayers: Roy Ayers - Hilfe
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Adrian Younge, Ali Shaheed Muhammad & Roy Ayers - Roy Ayers

Cover von Roy Ayers
Adrian Younge, Ali Shaheed Muhammad & Roy Ayers
Roy Ayers

Label Linear Labs
Erstveröffentlichung 03.07.2020
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 16,50 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

"70er Souljazz at its best"

Oha, ein unveröffentlichtes Album aus der klassischen Periode von Ayers in den 1970er Jahren? Mitnichten, hier kommt etwas Verblüffendes, Neues und Unerwartetes.


Bis heute steht Vibraphon-Ikone Roy Ayers auf der Bühne und im stolzen Alter von 79 Jahren war er jetzt auch wieder im Studio. Dabei ließ er sich von zwei deutlich jüngeren Cats einen maßgeschneiderten Sound zaubern, wie er ihn auch schon in den 70er auf unnachahmliche Weise spielte. Producer und Multinstrumentalist Adrian Younge kommt ebenso vom HipHop wie A Tribe Called Quest-Legende Ali Shaheed Muhammad hier spielen beide aber das klassische 70er Jazzrock-Instrumentarium mit reichlich Fender Rhodes-Piano, Mellotron, Clavinet, Moog-Synthie und Gitarren. Auch die Drums sind echt, Samples oder digitale Tricksereien sind nicht erkennbar. Das Trio lässt gekonnt den klassischen Roy Ayers-Trademark-Sound auferstehen, den man in erster Linie mit seinem unsterblichen „Everybody Loves The Sunshine“ verbindet. Mit smoothem Groove und unterlegt mit sanft-gehauchtem Gesang eines dezenten Mädchen-Chors, entfaltet sich hier blanke Vintage-Magie im authentischen Sounddesign. Geprägt von Rimshots und Fender Rhodes-Akkorden, darüber schwebende Synthie-Linien und des Meisters insgesamt unaufdringliches Vibraphon 70er Souljazz at its best. Von den HipHop-Roots der Protagonisten ist bis auf eine elastische Rap-Einlage absolut nichts zu erkennen. Was aus Ayers Spätwerk einen ebenso vitalen wie souveränen Trip zurück in seine kreativ besten Jahre macht. (Joe Whirlypop)


Auf dieser musikalischen Reise begleiten Ayers ausserdem Schlagzeuger Greg Paul, die Sänger Loren Oden, Joy Gilliam, Saudia Yasmein, Elgin Clark & Anitra Castleberry sowie Phil Ranelin & Wendell Harrison vom legendären Spiritual Jazz-Label Tribe Records.