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Miles Davis: Doo-Bop (rem.) - Hilfe
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Miles Davis - Doo-Bop (rem.)

Cover von Doo-Bop (rem.)
Miles Davis
Doo-Bop (rem.)

Label Rhino
Erstveröffentlichung 11.04.2014
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 6,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Klanglich aufgearbeitete 2014er Ausgabe des letzten Studioalbums von 1991.

„Miles goes HipHop. Zwei Wochen vor seinem plötzlichen Tod am 28.September 1991 hatte Miles Davis noch mit dem Rapper Eazy Mo Bee an einem neuen Studioalbum gebastelt. Wie schon so oft in seiner bewegten Karriere hielt der 65jährige Jazztrompeter Ausschau nach neuen musikalischen Ufern. HipHop, jener Sound der Straßen aus Eazys Heimat Brooklyn, diktierte die Marschrichtung für das Album "Doo Bop". Schon oft hatte Miles über eine Zusammenarbeit mit dem kleinen Prince aus Minneapolis nachgedacht. Außer einigen Fragmenten brachte das Gigantentreffen jedoch nichts auf die Beine. In dem jungen Eazy Mo Bee fand er im letzten Jahr den erhofften Partner für seine Expedition durch Rap, HipHop. Bebop und Doo Wop. Insgesamt sechs Songs konnte das Duo vor Milesþ Ableben beenden. Zwei weitere Stücke strickte Eazy um unveröffentlichte Aufnahmen, die der Trompeter 1985 gemacht hatte. Wer weiß, ob Miles solch eine Produktion abgeliefert hätte. "Chocolate Chip", "Fantasy" und "Duke Booty" sind ohne Zweifel gelungene Mixturen aus HipHop und Bebop. Hier donnert und bollert ein feister Groove, der jede Tanzfläche füllt. Doch Eazy ließ des öfteren ein "Easy Listening" durchrutschen - wenn der Groove nicht richtig dreckig und fett dahinpoltert, klingt Milesþ klare Blechtröte schon manchmal verdächtig nach Herb Alpert. Aus seinem kompromißlosen Leben für die Erneuerung des Jazz läßt sich schließen, daß er in einer Ehe aus HipHo und Bebop sicher nicht nach einem trauten Heimchen Ausschau gehalten hätte. Dieser Sound gehört auf die Straße. Dort liegen seine Wurzeln.“ (Stereoplay)

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