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Nick Waterhouse: Nick Waterhouse (180g) - Hilfe
hilfe

Nick Waterhouse - Nick Waterhouse (180g)

Cover von Nick Waterhouse (180g)
Nick Waterhouse
Nick Waterhouse (180g)

Label Innovative Leisure
Erstveröffentlichung 08.03.2019
Format LP (+MP3)
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 27,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Viertes Album des coolen Kaliforniers in knapp zehn Jahren das titellose Werk hält locker den gewohnten Qualitätsstandard, viel geändert hat sich zum Glück auch nicht. Sein Sound ist gekonnt roh, garagiger R&B und Soul, angereichert mit einer kleinen Prise Surf, eben Westcoast-Style. Inzwischen gefallen mir auch seine (wenigen) ruhigen Songs. Liegt wohl am dezenten Exotica-Vibe, der hier fast jeden Song durchweht. Die Beats, ob langsam oder schnell, haben oft kleine Latino-Rhythmen im Groove: Rumba und ChaCha, lässig und höchst tanzbar. Das Salz in der Suppe sind aber natürlich die Filler für den Vintage-Dancefloor: „Song For Winners“ verleiht historischem R&B a la Them den Rumba-Hüftschwung, „I Feel An Urge Coming On“ kommt im leichtfüssig-flotten Northern Soul-Beat mit coolen Chormietzen und Boogie-Piano. Die Instrumental-Nummer „El Viv“ haucht dem ollen „Tequlia“ neues Leben ein. Und dann ist da noch mein Lieblingssong „Wreck The Rod“ pure Sam Cooke-Magie, Early Soul, der beim Tanzen gute Laune macht. Orgel, wie zuletzt, höre ich diesmal nicht, dafür aber viel Piano und natürlich Nicks edle Gitarre und auch wieder sattes Gebläse, teils mit mächtigem Bariton-Sax. Letztlich geht das Album diesmal deutlicher in Richtung des von mir ebenfalls höchstgeschätzten Briten James Hunter, so oder so ein Bruder im Geiste. Ko-Produzent war im Studio Electro-Vox Recording Paul Butler (Michael Kiwanuka), zur Band gehörten Freunde wie u.a. Bart Davenport, Schlagzeuger Andres Renteria (Flying Lotus, Father John Misty), Flötist Ricky Washington (der Vater von Kamasi) und am Saxofon Paula Henderson (Gogol Bordello) und Mando Dorame (JD McPherson). (Joe Whirlypop)

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