Shirley Davis & The Silverbacks: Black Rose - Hilfe
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Shirley Davis & The Silverbacks - Black Rose

Cover von Black Rose
Shirley Davis & The Silverbacks
Black Rose

Label Tucxone Records
Erstveröffentlichung 12.08.2016
Format LP
Lieferzeit 5 – 9 Arbeitstage
Preis 21,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Klar das Soul-Highlight für diesen Monat: “Black Rose” beginnt mit dem Titelsong in klassischem Daptone-Sound, etwas orgellastiger vielleicht. Entstanden ist das Werk aber nicht in Brooklyn, sondern in Madrid. Und wir hören keine Daptone-Stars als Begleitung der gebürtigeren Londonerin mit jamaikanischen Wurzeln, sondern eher unbekannte Spanier, die hier aber ganz großartig klingen. Bekanntlich existiert in Spanien ja eine sehr vitale Soulszene, man denke nur an so feine Bands wie Sweet Vandals, Excitements oder Pepper Pots. Sängerin Shirley Davis erinnert stilistisch durchaus an Sharon Jones oder auch an die furiose Majika Edjo von den Sweet Vandals und war in jungen Jahren bereits als Backgroundsängerin für Wilson Pickett im Einsatz. Dann landete sie bei den an dieser Stelle ja auch schon sehr gelobten australischen Deep Street Soul und den Japanern von Osaka Monaurail, jetzt arbeitet sie verdientermaßen mit ihrer eigenen Band. Der Sound dieses Debütalbums ist klassischer Vintage Soul, die Band ist hervorragend (vor allem die bestechende Rhythmus-Gitarre), wie auch die gastierenden Hörner der Roaring Tigres. Mal deepsoulig und richtig intensiv, mal funky und höllisch tanzbar („Mr. Universe“). Das Highlight „Vanity“ erinnert gar an den brodelnden Afrobeat von Fela Kuti. Shirley Davis & The Silverbacks sind also eine weitere spanische Topband von locker internationalem Format. (Joe Whirlypop)

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