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REPERTOIRE

Paul White: Rejuvenate - Hilfe
hilfe

Paul White - Rejuvenate

Cover von Rejuvenate
Paul White
Rejuvenate

Label R&S
Erstveröffentlichung 27.04.2018
Format LP
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 26,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Ein Brite mit Allerweltsnamen wird als neuer DJ Shadow oder Madlib gefeiert? Das weckt dann doch mein Interesse. Der Typ aus London ist Producer (Danny Brown, Guilty Simpson, Jamie Woon) und Multiinstrumentalist und dementsprechend klingt sein Album dann auch. Organisches (Drums) trifft auf Electronica, die aber warm und analog klingt. Frühere Produktionen von White waren wohl recht sample-lastig, hier klingt aber alles handgespielt. Echte Rhythm Section, vielfältiges Keyboard-Repertoire, aber auch Gitarren (und sogar eine spacige Maultrommel) fließen harmonisch zusammen. Dazu haben die Songs (keine Tracks) abwechslungsreiche Frauenstimmen zu bieten: neben Whites Schwester Sarah Williams White auch von Gästen wie Denai Moore und Shungudzo aus Simbabwe (mir unbekannt, aber spannend). Wer jetzt wegen der großspurigen Referenzen in der Einleitung auf HipHop-Content schließt, liegt falsch. „Rejuvenate“ geht eher in Richtung digitaler Soul Music mit ein bisschen Future R&B, ist sehr abwechslungsreich und kurzweilig instrumentiert und arrangiert. Dabei entstehen gradlinige und eingängige Songs, irgendwo zwischen Massive Attack und Jamie Lidell, Fink , William Fitzsimmons und Junip. Gerne elektronisch-psychedelisch gestimmt, aber auch durchaus poporientiert. (Joe Whirlypop)

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