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GLITTER-VINYL

Klaus Schulze: Silhouettes - Hilfe
hilfe

Klaus Schulze - Silhouettes

Cover von Silhouettes
Klaus Schulze
Silhouettes

Label Oblivion
Erstveröffentlichung 24.05.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Nach den essentiellen Vinyl-Reissues aus seine besten Zeiten (den 70ern und frühen 80ern) kommt jetzt auch ein ganz neues Studioalbum des Synthie-Meisters leider in etwas beliebigem Artwork. Da hätte ich mir doch etwas mehr Vintage-Design erhofft. Zumal das Album ansonsten völlig zeitlos klingt und durchaus auch direkt aus der zweiten Hälfte der 70er stammen könnte. Ich nehme mal an, dass Klaus Schulze mit neuester Computer-Technik arbeitet, „Silhouettes“ klingt aber traumhaft analog und angenehm altmodisch. Das Album bietet vier Songs, keiner kürzer als 15 Minuten. Das zentrale „Quae Simplex“ dauert gar an die 22 Minuten und ist rundum perfekt geraten: nach langem, sphärisch beatlosem Intro schleicht sich ein hypnotischer, nach echten Drums klingender Beat ein, unterstützt von dezenter Sequencer-Rhythmik opulent, aber nie überladen. Der Meister selbst spricht gar von „Reduktion auf das Wesentliche“. Die beiden ersten Tracks geraten recht ambientmäßig, bei der Länge vielleicht auch etwas ereignislos. Meditativer Chillout alter Schule eben. Soundästhetisch gibt es gewisse Parallelen zu Tangerine Dreams Tatort-Hit „Das Mädchen auf der Treppe“ von 1982. Der mittlerweile 70-jährige Schulze nahm das Album letztes Jahr auf und es gefällt mir als altem Fan in seiner angenehm unspektakulären kosmischen Schönheit unerwartet gut. (Joe Whirlypop)

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