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Henry Green: Shift - Hilfe
hilfe

Henry Green - Shift

Cover von Shift
Henry Green
Shift

Label Akira
Erstveröffentlichung 30.04.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Der junge Brite beginnt sein Debütalbum mit gedämpften, hermetischen Sounds, wie durch einen wattigen Filter, verwaschen und gewollt unscharf. Dann setzt ein gerader, flockiger Beat ein und Green singt mit sanfter, hoher Stimme. Stilistisch liegt das irgendwo zwischen Dreampop, Indie und etwas Dance. Die leicht jenseitige Atmosphäre erinnert an Jose Gonzalez und Fink. Die Soundästhetik ist ein bisschen Cosmic Disco, manches erinnert an Prins Thomas und Caribou, aber nicht wirklich tanzbar. Aber doch verträumt und milde psychedelisch. Air, Pet Shop Boys und Cocteau Twins schimmern ein bisschen durch. Mit analogen Electronics, verwaschenem Rhodes Piano und gedämpften Gitarren. Die synthetischen Beats sind teils fast ein bisschen housig, aber ebenfalls sehr dezent und unaufdringlich. Dann gibt es aber auch zarte Wiegenlieder mit Pianoakkorden und fast beatlos. Als Vorbilder nennt Henry Green durchaus ausgefallene Künstler wie Jon Hopkins, Olafur Arnalds und Nils Frahm. Der 22-Jährige aus Bristol singt zwar etwas gleichförmig (wie ein junger Neil Tennnant), das aber mit suggestiver Wirkung. Macht insgesamt perfekte Sonntagmorgen-Musik, unaufgeregt, aber stimmungsvoll. (Joe Whirlypop)

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