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Tyndall: Sonnenlicht - Hilfe
hilfe

Tyndall - Sonnenlicht

Cover von Sonnenlicht
Tyndall
Sonnenlicht

Label Bureau B
Erstveröffentlichung 23.02.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Frischer Reissue des ursprünglich 1980 beim deutschen Kraut/Electronica-Label Sky-erschienenen ersten Tyndall-Albums, jetzt auch als CD-Premiere. Nik Tyndall (bürgerliche Jürgen Krehan) kommt aus dem Schwäbischen und klang nach seinem Umzug nach Berlin und teamverstärkt mit dem Kollegen Rudolf Langer seinerzeit absolut zeittypisch. Offenbar von Künstlern wie Jean-Michel Jarre und Tangerine Dream beeinflusst, geraten seine anolog-elektronischen Tracks angenehm warm und klar strukturiert. „Sonnenlicht“ hat also wenig mit der wagnerianischen Breitwand-Epik von Klaus Schulze zu tun. Eher schon hört man kleine newwavige Untertöne mit eher minimalistischer Tendenz. Die Songs sind oft deutlich rhythmisch akzentuiert, gerne mit der prähistorischen Beatbox CR-78, was dann wie der Einstiegsbeat von Blondies „Heart Of Glass“ klingt. Dominanter Sound ist des Öfteren eine recht konventionelle Orgel, um die herum kleine spacige Ornamente platziert werden. Der Vibe ist nicht düster-verhangen, sondern oft sonnig und gutgelaunt, was das Werk dann doch aus dem ansonsten ja eher teutonisch-schwermütigen Genre der krautigen Elektronika angenehm herausfallen lässt (Joe Whirlypop)

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