Marsmobil: Fairytales Of The Supervisor - Hilfe
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Marsmobil - Fairytales Of The Supervisor

Cover von Fairytales Of The Supervisor
Marsmobil
Fairytales Of The Supervisor

Label Compost
Erstveröffentlichung 26.01.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Das fünfte Album von Roberto Di Gioia (Web Web) beginnt keinesfalls wie gewohnter openminded Dancefloor, wie man ihn vom Münchner Compost-Label schätzt, sondern fast so lyrisch und versponnen wie Edward Ka-Spell von den Legendary Pink Dots auch wenn im Weiteren dann doch der eine oder andere funky Dancegroove regiert aber eben auf fast artpoppige Weise, mit Vocoderstimmen und 80er Sounddesigns. Weshalb mir auch diverse französische Acts als Referenzen einfallen: Air, die milderen Daft Punk, Etienne De Crezy. Die Songs sind tatsächlich Songs, kaum ernsthaft tanzbar, der Anspruch ist nämlich ambitionierter, künstlerischer. Beim Label beruft man sich auf leicht schräge Vorbilder wie Sparks und Les Rita Mitsouko, Tame Impala, Walter Carlos und den „Blade Runner“-Soundtrack von Vangelis. Da will ich nicht widersprechen und man erkennt, dass es hier nur selten um hybriden Dancesound zwischen, House, Electro und Jazz geht. Stattdessen wird reichlich durchaus cineastische Atmosphäre geschaffen, mal mit Voicesamples, mal mit geisterhaftem, arty Dreampop. Aus dem Rahmen fällt eine Nummer mit mongolischem Obertongesang zu pluckerndem Electrogroove. Auf mehreren Songs singt die charmante Amber Lin, produziert hat der große Peter Kruder. Kaum zu glauben, dass der Marsmobil-Macher Di Gioia ansonsten eher vom Jazz kommt, aber auch schon mal DJ Hell produziert hat. (Joe Whirlypop)

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