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Tangerine Dream: Particles - Hilfe
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Tangerine Dream - Particles

Cover von Particles
Tangerine Dream
Particles

Label Invisible Hands
Erstveröffentlichung 23.06.2017
Format 2-CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 18,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Wusste ich gar nicht, dass die Urgesteine des teutonischen Elektro-Kosmiks nach dem Tod von Mastermind Edgar Froese vor zwei Jahren noch aktiv sind erstaunlicherweise sogar mit dem interessanten Ulrich Schnauss, allerdings ohne auch nur ansatzweise einem Gründungsmitglied an Bord. Am längsten (seit 2005) ist Thorsten Quaeschning dabei, der mir allerdings kein Begriff war. Dieses Doppelalbum ist ein etwas inkohärentes Werk, dessen erste Scheibe sich in klassischem TD-Sound circa aus der zweiten Hälfte der 70er (also den guten Jahren) ergeht. Das dominante „4.00 PM Session“ ist gleich 29 Minuten lang, wurde in den Dierks-Studios zu Pulheim aufgenommen (wann konnte ich nicht eruieren) und klingt ebenso nach der klassischen Phase wie die erfreulich authentische Neuinterpretation von „Rubycon“ von 1975. Alles gut also mit CD1, die zweite Scheibe hat allerdings das Manko, dass die 2016 beim „Schwingungen Festival am Wasserfall“ aufgenommenen Songs (darunter der Tatort-Hit „“White Eagle“) sich leider am doch deutlich uninspirierteren und teils schlicht kitschigen 80er Sound von TD orientieren. Dazu mit Publikumsgeräuschen, was ich bei einem elektronischen Act ohnehin nicht leiden kann. Versöhnlich stimmt mich allerdings der letzte Song „Shadow And Sun“, ein fast schon discoider Zehnminüter mit marschierendem Beat, bei dem dann auch das gröhlende Publikum nicht allzu sehr stört. Alte Fans wie ich sollten sich dann aber doch an die gelungene erste Hälfte des Albums halten. (Joe Whirlypop)

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