Dhani Harrison: Innerstanding - Hilfe
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Dhani Harrison - Innerstanding

Cover von Innerstanding
Dhani Harrison
Innerstanding

Label BMG Rights
Erstveröffentlichung 09.02.2024
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Die Beatles stehen mit einem KI-gepimpten Sentimental-Song an der Spitze der Charts gleichzeitig erreicht mich das Album von George Harrisons Sohn Dhani, und das ist ungleich spannender. Ging an mir vorbei, dass der Junior (heute Mitte 40) auch Musiker ist und bereits drei Alben veröffentlicht hat. Nach etlichen Jahren Produktionsflaute kommt nun dieses rundum interessante Werk, das Dhani Harrison als erfreulich eigenständigen Künstler präsentiert, der die Beatles-Falle konsequent umgeht. Es beginnt organisch-elektronisch mit heruntergepitchter Dubstep-Stimme, danach höre ich fette Fuzz-Riffs zu Electronics, kraftvoll gesungen, satt rockend, der herbe Gitarrenkrach wird digital modernisiert. Das hat hartrockende Power und eingängige Melodie. Weiter geht es mit Dreampop und der ätherischen Gaststimme von Leila Moss, aber auch hier schleicht sich Harrisons Stromgitarre ein, die Harmonies sind vielleicht doch ein bisschen beatlesk? Die leicht geisterhaften Dreampop-Nummern finde ich mit ihren kleinen Digitaleffekten ein wenig redundant, die triphoppigen Midtempo-Songs sind besser. Mit trickreichen Arrangements (z.B. Streicher und Bläser zu digitalem Blubbern) und elektronisch-kühler Atmosphäre. Insgesamt ist das stilistisch vielleicht ein wenig erratisch, ich finde das Album aber dennoch gelungen Promi-Gäste wie Graham Coxon (Blur) wären eigentlich gar nicht nötig, erhöhen aber sicher die mediale Aufmerksamkeit. (Joe Whirlypop)

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