Anderson East: Maybe we Never Die - Hilfe
hilfe

Anderson East - Maybe we Never Die

Cover von Maybe we Never Die
Anderson East
Maybe we Never Die

Label Atlantic
Erstveröffentlichung 20.08.2021
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 18,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Bereits der dritte Longplayer des mir bislang unbekannten Anderson East aus Nashville und nein, er spielt nicht Country, sondern Soul. Mit viel 80er-Vibe und teils mit D'Angelo-Deepness, also meistens downtempo, smooth und deep. Soundästhetisch auf vintage getrimmt, mit edlen Arrangements und eleganter Instrumentierung: Streicher, Bläser, Orgel dazu Andersons coole Gitarrenlicks. Seine Stimme ist deeper Blue Eyed Soul mit Southern Flavour und spürbarer Gospel-Grundierung. Die gediegene Breitwand-Produktion stammt von Grammy-Gewinner Dave Cobb und ist deutlich im US-Mainstream verankert und gerät an manchen Stellen durchaus etwas sülzig, insgesamt finde ich die Rezeptur aber überzeugend. Wie auch die wenigen Uptempo-Nummmern, die mit funky Disco-Beat und Handclaps zum Tanzen animieren. Soundästhetisch ist das Album meilenweit vom klassizistischen Daptone-Soul entfernt, denn hier wird üppig und detailfreudig in die Breite produziert. Was dank der vorzüglichen Gitarre aber erstaunlich bekömmlich gerät. Ganz schön schwarz klingender Blue-Eyed-Soul mit kommerziellen Ambitionen. (Joe Whirlypop)

noch mehr von Anderson East