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A Certain Ratio: ACR Loco - Hilfe
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A Certain Ratio - ACR Loco

Cover von ACR Loco
A Certain Ratio
ACR Loco

Label Mute
Erstveröffentlichung 25.09.2020
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Zurückgekehrt von ihrer erfolgreichsten Tour seit den 1990igern veröffentlichen A Certain Ratio mit „ACR Loco“ das erste Studioalbum seit 12 Jahren. Seit Gründung 1977 verschmolz die Band aus Manchester wie keine andere Post-Punk, Funk, Disco und Avantgarde zu einem unverwechselbaren, groove-getriebenen Sound. Der Einfluss der Mancunians ist nach wie vor seismisch spürbar, ihre Musik eine Art Blaupause für Generationen, die ihnen bis zur Dance-Punk-Szene Mitte der 2000er Jahren und darüber hinaus folgten. „ACR Loco“ amalgamiert all die verschiedenen Richtungen und Stile. Geschichte und Zukunft der Band wachsen mit diesem Album ideal zusammen.

Das meint unser Rezensent:
Zuletzt gab es noch gelungene Werkschauen und Compilations, jetzt liegt das erste Studioalbum seit zwölf Jahren vor. Und es bestätigt die Sonderstellung der Briten zischen Postpunk und Funk. Von allen Factory-Bands hatten A Certain Ratio den meisten Funk-Appeal, waren oft hochgradig tanzbar und sind es noch heute. Nicht anbiedernd disco-funktional, sondern clever und Genregrenzen einreißend. Die Punk-Funkateers klingen heute abgeklärter als vor 40 Jahren, strukturell hat sich aber nicht viel verändert. Im kühlen Manchester-Sounddesign machen sich Funk-Rhythmen und Soul-Elemente breit. Der Bass slappt in klassischer Früh-80er Manier, die Gitarrenlicks werden frech von Nile Rodgers geborgt. Dazu Vocoder-Stimmen, soulige Chormietzen, Saxophon. Gang Of Four meets Chic? New Order trifft auf Cameo? So ungefähr klingt dieses souveräne Comeback-Album von mondäner Eleganz. Blitzsauber produziert, chromblitzend und elegant, grooven die Songs auch in mittlerem Tempo unwiderstehlich. Die Reife der Band schadet diesem besonderen Sound kein bisschen im Gegenteil. Ein Cowbell-Burner mit Handclaps wie „Yo Yo Gi“ würde auch DFA-Bands gut zu Gesicht stehen, eine Funk-Bombe wie „Supafreak“ zollt offensichtlich Rick James gekonnt Tribut. Rundum überzeugendes Comeback nicht nur für alte Fans. (Joe Whirlypop)

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