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Sophie Hunger: Halluzinationen - Hilfe
hilfe

Sophie Hunger - Halluzinationen

Cover von Halluzinationen
Sophie Hunger
Halluzinationen

Label Caroline
Erstveröffentlichung 04.09.2020
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 12,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

20er. Den stilistischen Wandel des Vorgängers in Richtung „elektronischer Songwriter-Pop mit Anspruch“ bzw. „modernen Indie (Groove) Pop inkl. z.T. zeitgenössischer Beats“ (schrieb ich damals) setzt sie fort. Auch gelegentlicher Synth-Pop-Einfluß der 80er mit Widerhaken (in schon mal vertrackte aktuelle Grooves verpackt) kommt wieder vor. An herkömmlichen Gewohnheiten gemessen beinhaltet das oft einen ziemlichen Kontrast zwischen Stimme und Begleitung, die einerseits von variablen Klangfarben der Keyboards/Synthies lebt, andererseits fast konstant auch von reichlich Piano (mit Eigenleben!) geprägt ist (noch ein Kontrast), welches wiederum ganz gern für melancholische bis gar leicht romantisierende Untertöne sorgt (oder für sehr reizvolle rhythmische Gegenbewegungen). Aber diesmal verwendet sie ab und zu wieder deutsche Texte. Und die 2 Hälfte atmet deutlich stärker „traditionell“ orientierten (Songwriter-) Geist, das Piano erhält einen noch höheren Stellenwert; das reicht von fließendem völlig zeitlosem Edel-Pop, oberflächlich gehört fröhlichem straightem Dance-Pop bis zu (fast) puren Piano-Balladen (von denen eine ganz einsam, düster ausfällt). Gitarren tauchen nur 2x ganz kurz auf. Der Gesamteindruck ist ein irgendwie spontanerer, wirkt direkter, bodenständiger was am Aufnahmeverfahren liegen mag, komplett live im (Abbey Road-) Studio eingespielt. Wie schon vor 2 Jahren finde ich das Ergebnis erstaunlich attraktiv für diese Art von Musik (nicht zuletzt durch ihre so reizvolle Stimme, manchmal noch feinst von Backing/Parallel/Harmony Vocals veredelt). (dvd)

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