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Joel Sarakula: Companionship - Hilfe
hilfe

Joel Sarakula - Companionship

Cover von Companionship
Joel Sarakula
Companionship

Label Légère
Erstveröffentlichung 30.04.2020
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Die erwartet prächtige Entwicklung: noch vor kurzer Zeit war der in London lebende Australier Stammgast in hiesigen Wohnzimmern, wo er schon erstaunlich glamouröse Performances zwischen Softrock und Disco-Funk zelebrierte. Inzwischen höre ich ihn regelmäßig im Radio (wo er definitiv hingehört) und dieses neue Album qualifiziert ihn endgültig für die Champions League der aktuellen Softrock-Helden irgendwo zwischen Young Gun Silver Fox und „Too Slow To Disco“. Souliger denn je Sarakula hat seinen extrem harmonischen, runden und ausgereiften Style gefunden. Er bedient sich auf diesem vierten Longplayer bei lässigem Funk und Soul der 70er, betont entspannt und blue-eyed. Die Songs beweisen reife Größe und zeitlose Klasse, sie könnten allesamt auch aus der zweiten Hälfte der 70er stammen. Noch besser sind die schlanken und eleganten Arrangements: die smoothen Gitarren-Licks sorgen für Schwung in der Hüfte, die Tasten (Fender Rhodes und butterweicher Moog-Synthie) setzen Akzente für Gourmets Genregrößen wie Steely Dan, Al Stewart, Hall & Oates und Doobie Brothers kann man deutlich durchhören. Der Groove ist nie aufdringlich, oft aber doch richtig tanzbar. Der Bass pumpt in perfekter Dosierung, der Beat findet sanfte perkussive Unterstützung. Sarakulas Gesang ist ebenfalls erstaunlich verbessert, die Stimme ist richtig soulig-rau geworden. Höchst angenehm empfinde ich auch das entspannte Understatement, das das gesamte Album prägt. Macht insgesamt zehn Songs, die in diesem Jahr Standards für den sich kontinuierlich entwickelnden Neo-Soft- und Melodic-Rock setzt. Den kommerziellen Durchbruch hätte Joel Sarakula unbedingt verdient. (Joe Whirlypop)

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