Stereolab: Transient Random Noise (rem.& exp.) - Hilfe
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Stereolab - Transient Random Noise (rem.& exp.)

Cover von Transient Random Noise (rem.& exp.)
Stereolab
Transient Random Noise (rem.& exp.)

Label Duophonic
Erstveröffentlichung 03.05.2019
Format 3-LP (+MP3)
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 28,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Die Stereolab-Reissue-Offensive geht weiter: via Warp stehen jetzt zwei essentielle Frühwerke auf dem Programm. Auch dieses 1993-Opus (seinerzeit das Major-Debüt) kommt als Expanded Edition mit satten 13 Bonus-Songs. Für mich war es seinerzeit die Einstiegsdroge in die faszinierende Welt von Stereolab. Keine Band klang damals auch nur ansatzweise ähnlich. Die Fusion aus französisch geprägter YeYe-Psychedelia (Laetitia Sadier) und britischem Postpunk-Spacerock (Tim Gane) war frisch und innovativ, klingt auch heute noch kühn gedacht wobei man mittlerweile eben weiß, dass über Dekaden gerne bei Stereolab geklaut wurde. Keyboardlastiger Space-Pop trifft auf lasche Psychedelia-Nummern, nie schematisch, nie vorhersehbar. Sixties- und Eighties-Einflüsse halten sich die Waage, die einzelnen Sounds sind wunderbar farbenroh, Fuzz &Farfisa, Klischees & Innovation. Alleinstellungsmerkmal ist der charmant-distanzierte Gesang von Laetitia, Highlight bleibt das monolithische Meisterwerk „Jenny Ondioline“ postmoderner Kraut- und Spacerock in upgedateter Velvet Underground-Ästhetik, ein bleibendes 18-Minuten-Standardwerk und definitives Must-Have. Hat außerdem eine der schönsten Basslines aller Zeiten. Unter den zahlreichen Bonus-Tracks (Mixes, tolle Demos in spartanischen Versionen etc.) findet sich mit „French Disco“ mein anderer Lieblingssong von Stereolab, den es seinerzeit nur auf 10-Inch-Vinyl zu kaufen gab. Reissue frisch von den Originalbändern gemastert. Dreifach-Vinyl nummeriert mit Poster. (Joe Whirlypop)

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