Stereolab: Aluminium Tunes (rem./ltd. clear vinyl) - Hilfe
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Stereolab - Aluminium Tunes (rem./ltd. clear vinyl)

Cover von Aluminium Tunes (rem./ltd. clear vinyl)
Stereolab
Aluminium Tunes (rem./ltd. clear vinyl)

Label Duophonic
Erstveröffentlichung 28.09.2018
Format 3-LP (+MP3)
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Teil drei der „Switched On“-Compilation-Reihe kam 1998 unter dem Titel „Aluminium Tunes“ mit satten 25 Songs auf den Markt: Singles, B-Seiten, Rares & Verstreutes. Das Oeuvre aus den mittleren 90ern war stilistisch offener: Streicher, Bubblegum-Pop, Chanson, Bossa, Lounge-Sounds und Psychedelia, vermischen sich zu retrofuturistischen Pop-Kleinoden. Kraut- und Spacerock fanden eher am Rande statt Tunes wie das Orgelmonster „Melochord Seventy-Five“ rocken ausnahmsweise aber noch wie früher. Ansonsten reichen die Assoziationen aber eher von Morricone bis Brian Wilson, von Claudine Longet bis High LLamas. Luftig und leichtgewichtig, mit vielen textlosen Dabadabada-Vocals. Oder ein bisschen Richtung Ambient und Soundtrack, also eher ziellos mäandern, ohne echte Songstrukturen, was mir bei Stereolab aber ganz besonders gut gefällt. Sadier gefällt sich mehr denn je als Wiedergeburt von Astrud Gilberto, hier in ein gelungenes Jobim-Cover mündend („One Note Samba / Surfboard“) mit Flötensolo! Noch besser: das entspannte „Get Carter“-Cover mit lässigem E-Piano zu mächtigem Fender-Bass, grandios. (Joe Whirlypop)

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