La Luz: Floating Features - Hilfe
hilfe

La Luz - Floating Features

Cover von Floating Features
La Luz
Floating Features

Label Hardly Art
Erstveröffentlichung 11.05.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

18er, Frauen-Band aus Seattle. Dream Pop in etwas rockiger mit einer Prise rhythmisch gut akzentuiertem Surf Psyche. Melodiöser Westcoast Rock in Surf. 60s-angehauchter Pop, herrlich leichtfüßig, licht, angesurft, etwas verträumt, auch in balladesk mit Doo Wop-Elementen. Dezent psychedelisch aufgeforsteter eher kraftvoller Rock. Soft-Psyche-Dream Pop. 60s-Garage-Einfluß (aber kein Garage-Sound) mit Surf-Solo. Das alles in ziemlich kompakter/konzentrierter songorientierter Herangehensweise, der Sound homogen (Gitarren mit allenfalls kurzem aber schönem/unaufgeregtem präzisem solistischem Auslauf und untermalende Orgel). Einer der beiden einzigen gerade mal über 4 minütigen Stücke bietet etwas stärker psychedelischen Rock mit einer Spur Trance-Feeling (fein!). Eine ihrer wesentlichen Stärken ist der Gesang. (dvd)

Drittes Album der Girlband aus Los Angeles. Auch wieder so ein Fall, wo die mediale Aufmerksamkeit schon deshalb groß ist, weil es eben nicht allzu viele Mädchen gibt, die Surf-Music spielen. Die vier Kalifornierinnen (teils mit Latino-Background) orientieren sich soundmäßig deutlich an den 60ern, ihr garagiger Surf-Sound arbeitet mit authentischer Reverb-Gitarre und klassischen Farfisa-Orgel-Sounds. Stilistisch geht es aber nicht zwingend um stilechte Sixties-Sounds, diese werden aber kompetent eingesetzt, um den teilweise eher (dream-) poppigen Songs einen markanten Anstrich zu geben. Und gerade die Gitarre von Shana Cleveland ist brillant und steht Musikern in Bands wie Allah-Las oder Growlers in nichts nach. Die Kolleginnen von L.A. Witch klingen tendenziell nicht unähnlich, gestalten ihren Sixties-Garagen-Sound allerdings deutlich härter und garagiger als La Luz. Etwas dünn fällt der oft mehrstimmige Gesang aus, was angesichts der dominanten Orgel- und Saiten-Sounds aber nicht so dramatisch ist gerade die Instrumental-Parts finde ich bei La Luz ohnehin am besten. Die Rhythmen weisen teils einen leichten Rumba-bis-Bo Diddley-Beat auf, manche Songs geraten allerdings ein wenig unerheblich. (Joe Whirlypop)

noch mehr von La Luz