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A Certain Ratio: The Graveyard And The Ballroom - Hilfe
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A Certain Ratio - The Graveyard And The Ballroom

Cover von The Graveyard And The Ballroom
A Certain Ratio
The Graveyard And The Ballroom

Label Mute
Erstveröffentlichung 24.11.2017
Format LP (+MP3)
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 25,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Reissue-Offensive von Mute Records: der Backkatalog der klassischen Manchester-Band wird komplett aufgefrischt zunächst mit drei wegweisenden Studiolaben inkl. des 1979er Debüts „The Graveyard And The Ballroom“ als limitierter Vinyl-Edition mit einem farbigen PVC-Sleeve inklusive CD- und, analog zur Erstveröffentlichung, Kassettenbeilage. Für mich sind A Certain Ratio der Funk-Flügel von Factory, mit Joy Divisionscher Schwermut hat die Band wenig zu tun, obwohl der Gesang von Simon Topping teils durchaus nach Ian Curtis klingt. Stattdessen hören wir zackig-kantigen Postpunk und zickig-nervösen Funk. Die Gitarre ist großartig, schlank und zersplittert, die dekonstruierten Riffs unglaublich schnittig und dynamisch, durchaus in der Tradition von Gang Of Four. Und unterstützt von einem elastisch pumpenden Bass (Jeremy Kerr), der eindeutig nach schwarzem Funk klingt und dem Sound tanzbaren Drive verleiht. Teils auch ins leicht Abstrakte driftend, aber immer auf einer stoischen rhythmischen Basis. Ursprünglich als Cassette veröffentlicht, bietet das Werk sieben sehr gut klingende Demos aus den 1979er Sessions in den titelspendenden Graveyard Studios, plus sieben weitere bei einem gemeinsamen Konzert mit Joy Division im Electric Ballroom im Oktober 1979 aufgenommene Songs, denen man den Live-Charakter aber nur bedingt anhört. Hier klingen A Certain Ratio noch ziemlich roh und letztlich wie eine tanzbare Punk-Funk-Version des typischen Factory-Sounds, wo dieses improvisierte Debütwerk wie auch die ersten Singles seinerzeit ja auch veröffentlicht wurden. Wirkt heute frischer denn je. (Joe Whirlypop)

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