Moses Sumney: Aromanticism - Hilfe
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Moses Sumney - Aromanticism

Cover von Aromanticism
Moses Sumney
Aromanticism

Label Jagjaguwar
Erstveröffentlichung 22.09.2017
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

17er aus L.A., er wurde überall und heiß diskutiert. Schon die Stimme ist außergewöhnlich, hoch meist, teils Falsett, mal zerbrechlich, mal irgendwie außerweltlich, gern emotional aufwühlend. Verschiedene in der Presse zu lesende Vergleiche/Zuschreibungen (ob stimmlich oder musikalisch) kann man zumindest als Anhaltspunkt für bestimmte Stücke in Betracht ziehen: Radiohead (um 2000 rum), Neo-Soul (eher „modern“ eingefärbt), Antony Hegarty UND Anohni, eine Art Folk-Soul (mehrfach), James Blake, Sufjan Stevens, D´Angelo, Jazz (nur dezent/Spuren). Andere, wie Jeff und Tim Buckley, Prince, in meinen Ohren eher nicht. Die Pop-Elemente kommen sehr individuell und „leftfield“, kunstvoll. Die Songs sind meditativ und anrührend oder feinziseliert/filigran/ätherisch, changierend zwischen zart und dräuend, sanft, flimmernd, kurzzeitig fast halluzinogen oder (partiell) süffig und etwas handfester, es gibt ein als Drama inszeniertes Auf und Ab bzw. Kontraste (Aufschwünge, auch mal eine stark rhythmisch betonte extrovertiertere Passage), Drums tauchen nur bei wenigen Stücken auf (inkl. zeitgenössischer Grooves, 1x nur), E- und Ak.Gitarre, Keyboards/Synths, Flöte, Streicher, sporadisch Harfen, Vibrafon teilen sich die Arbeit -meist klingt es ziemlich reduziert. Einsamkeit in Musik gegossen, ausgesprochen apart, eine Empfehlung. (dvd)

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