Lost Horizons: Ojala - Hilfe
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Lost Horizons - Ojala

Cover von Ojala
Lost Horizons
Ojala

Label Bella Union
Erstveröffentlichung 03.11.2017
Format 2-LP (+MP3)
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 29,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Ohrenschmaus für Freunde schöner (Gast-) Stimmen: diese Kollaboration von Cocteau Twins-Bassist und Bella Union-Betreiber Simon Raymonde mit Drummer Richie Thomas (Dif Juz, Tour-Drummer von The Jesus And Mary Chain) gründet in den 80ern, führt aber erst jetzt zu handfesten Ergebnissen und die sind ganz betörend. Die erste Handvoll Songs gehört den gastierenden Damen und eine singt schöner als die andere: Marissa Nadler, Beth Cannon, Hazel Wilde, Gemma Dunleavy, Leila Moss (The Duke Spirit) und ganz besonders die wunderbare Karen Peris von The Innocence Mission verzaubern die Musik von Lost Horizons zu kunstvollen Kleinoden zwischen Indie-Schwermut und Dreampop, melancholisch schön. Instrumentiert mit perlend-verhallten Gitarren, edlen Piano- und Fender Rhodes-Akkorden zu durchaus elastischem Midtempo-Groove, der hörbar von Thomas' organischem Drumming lebt. So gerät die Musik zwar ein wenig verträumt und psychedelisch, keinesfalls aber so schlierig und schwerfällig wie Cocteau Twins, sondern eher schon wie die verwandten This Mortal Coil (da hat das Promo-Info Recht). Und zur Albummitte erklingen dann auch die Herrenstimmen von Ghostpoet mit supersmoothem Rap-Flow, Tim Smith (Midlake) mit Sharon Van Etten, sowie Cameron Neal (Horse Thief). Vielleicht kann man „Ojalá” tatsächlich als so eine Art zeitgemäße und insgesamt auch etwas dynamischere Fortführung von This Mortal Coil vorstellen? (Joe Whirlypop)

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