Levin Goes Lightly: GA PS - Hilfe
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Levin Goes Lightly - GA PS

Cover von GA PS
Levin Goes Lightly
GA PS

Label Staatsakt
Erstveröffentlichung 28.04.2017
Format LP
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Live kommt der Mann wie eine hünenhafte Version des jungen Brian Eno rüber, auch musikalisch hat Levin Goes Lightly einen beachtlichen Glam-Faktor, ob alleinauf der Bühne mit Stromgitarre zu Beatbox oder mit ausgewachsener Band teils ganz schön psychedelisch. Im heimischen Stuttgart konnte man ihn in den letzten Jahren häufig bei Konzerten erleben und ihm beim musikalischen Wachsen zusehen. Heraus aus der Undergroundszene an den Waggons am Nordbahnhof hin zu Größerem. Sein neues Werk erscheint nun beim veritablen Staatstakt-Label (mit Major-Vertrieb im Rücken) und klingt, nun ja, gereift. Mit deutlich mehr Tasten-Sounds als Gitarren und stilistisch weit in den 80ern verfangen. Der Gesang ist charismatisch, mit deutlichem Bowie-Einschlag („Bluescreen“), ausgeruht und doch immer sehr präsent. Das Tempo bleibt überschaubar, unteres bis mittleres Midtempo dominieren, Stimmung, Instrumentierung und Atmosphäre erinnern mich teils deutlich an Japan, sowohl David Sylvians (eben auch bowieesker) Gesang, aber auch die warmen Bass-Sounds von Mick Karn klingen durch, die Beats werden teilweise auch von Hand getrommelt. Blaine Reiningers Soloalben und auch Tuxedomoon habe ich stimmungsmäßig nicht unähnlich in Erinnerung. Der verhalten spacige Charakter der Musik geht teils in Richtung Dreampop, aber eben in einer recht eigentümlichen Glam-Variante abseits gängiger Konventionen. (Joe Whirlypop)

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