Death Cab For Cutie: Kintsugi - Hilfe
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Death Cab For Cutie - Kintsugi

Cover von Kintsugi
Death Cab For Cutie
Kintsugi

Label Atlantic
Erstveröffentlichung 27.03.2015
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Auch schon das achte Album dieser ehemaligen Indie- und längst Major-Band. Eine folgerichtige und auch verdiente Entwicklung, denn Death Cab For Cutie spielen schlicht und einfach formvollendete Popmusik von exquisiter Schönheit. Geboren aus klassischem Indie-Sound, inzwischen aber größer, schöner und reifer. Und im besten Sinn auch verkaufsfähiger. Benjamin Gibbard (siehe auch Postal Service) ist ein sensibler und eindringlicher Sänger mit stimmlichem Charisma. „Kintsugi“ ist perfekt produziert und inszeniert, mit ganz schlichten Folk-Balladen allein mit karger akustischer Gitarre bis zu opulentem Neo-Folk-Pop, elegischem Art-Pop und sogar tanzbarer Beinahe-Disco, alles von perfekter (nicht penetranter) Eingängigkeit, ja Eleganz. Der nach den Aufnahmen aus der Band ausgestiegene Gitarrist Chris Walla ist ein Saitenzauberer nach meinem Geschmack, technisch beeindruckend und dennoch ganz und gar unprätentiös, lebt er von abwechslungsreichen Soundvariationen und diesem herrlich perlenden Stil, den ich ja immer gerne mit Johnny Marr von den Smiths verbinde, auch weil hier vieles doch sehr britisch klingt. Auch die Tasteninstrumente und dezenten Electronics sind brillant platziert, zum Beispiel das sanfte E-Piano beim vielleicht besten Song „Black Sun“. Fast noch besser gefällt mir „Little Wanderer“ im entspannten New Order-Modus mit deutlichen 80er-Referenzen. Für „Kintsugi“ wurde mit Rich Costey (Sigur Ros, Foster The People) erstmals ein externer Producer herangezogen – für mich ein durchaus weiser Entschluss, denn auf diese Weise gelingt ein rundum perfektes Album sowohl für den Indie-Connaisseur wie für den Chartshörer, was bekanntlich kein einfacher Spagat ist. (Joe Whirlypop)

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