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Sara Bareilles - Brave Enough: Live At The Variety Playhouse

Cover von Brave Enough: Live At The Variety Playhouse
Sara Bareilles
Brave Enough: Live At The Variety Playhouse

Label Epic
Erstveröffentlichung 08.11.2013
Format DVD+CD
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Ein wahres Live-Wunderwerk und grandioses Geschenk, nicht allein für den treuen Bareilles-Verehrer, sondern für jeden, der intelligentes Songwriting in vollharmonischen Weisen zu schätzen weiß. Erfreulicherweise im Doppelpack dargereicht, beinhaltet die CD die musikalische 13-Song-Essenz des intimen Solo-Konzertereignisses, während die DVD in 86 Minuten Laufzeit das volle Bareilles-Erlebnis-Paket mit beeindruckend persönlichen Ein- und Überleitungen bietet. Ganz auf sich allein gestellt füllt die Wahl-New Yorkerin die Atmosphäre des ihr zu Füßen liegenden Variety Playhouse in Atlanta, Georgia mit ihrer kristallklaren, fast schneidenden Stimme und ihrem reifen Instrumentalspiel. Ohne Band-Rückendeckung strahlt sie umso mehr, verzaubert das hörbar hörige Auditorium mit wunderbar variablen Versionen eigener und fremder Klassiker, verwandelt die heiligen Hallen in ihr Wohnzimmer und begrüßt die glücklichen Gäste des Abends, die schon mal generös bei textlichen Lücken aushelfen, auch ohne abgesprochenes Zeichen das Let The Rain-Regenklatschen beginnen („Not yet!“), beim Dock Of The Bay-Pfeifen allerdings noch Lücken aufweisen. Derart von den seligen Massen gefördert und gefordert, entfaltet Sara ihre ganze großartige Kunst, sich selbst wahlweise auf Ukulele, A- und E-Gitarre oder Harmonium, vorwiegend aber auf ihrem geliebten, meisterlich beherrschten Klavier begleitend, ihre Stimme durch höchste Höhen und sanfte Tiefen führend, und dabei in Melodien voller Natürlichkeit und herzrührender Wärme strahlend. Mal unwiderstehlich mitreißend, mal sanft streichelnd, mal fast schmerzhaft berührend gehen ihre Weisen stets unter die Haut, egal, ob eigen-ersonnen (Uncharted, Love Song, Manhattan, Brave, King Of Anything) oder fremder Feder entsprungen (Love On The Rocks/Bennie And The Jets, Dock Of The Bay) ergreift die Solo-Künstlerin Playhouse-Publikum wie Heim-Hörerschaft gleichermaßen. Und wenn sie sich zum Zugabe-Finale Goodbye Yellow Brick Road ganz zu eigen macht, dann bleibt dem gebannten Lauscher nur der Wiederholungsknopf… (cpa)

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