Monkey Cup Dress: Monkey Cup Dress - Hilfe
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Monkey Cup Dress - Monkey Cup Dress

Cover von Monkey Cup Dress
Monkey Cup Dress
Monkey Cup Dress

Label Makemyday
Erstveröffentlichung 01.02.2013
Format CD
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Das daunenweiche Debut des dänischen Duos, kunstvoll filigrane Pop-Alternativen mit unterschwellig düsteren Desert-Elementen und dem hehren Hang zu hymnischen Himmelsfahrten. Zwei feinstimmigen Feen gleich schweben Line Felding und Sidse Holte, beide vielinstrumental-begabt und in heimischen Musikerkreisen geschätzt und aktiv, durch ihre viel-farbigen, mystisch-melancholischen, von dunkel-romantischen Nebelschwaden durchzogenen Märchenwälder, lassen ihre verführerischen Gesangs-Harmonien von mal karg-frugalen, mal überschwänglichen Musik-Wolken umwehen und nehmen bei ihrer Wohlklangraum-Gestaltung keinerlei Rücksicht auf überkommene Genre-Grenzen. Begleitet von wurzeligem Saitenwerk auf Gitarren, Ukulele, Banjo und Mandoline, umschwärmt von mal sanft, mal schwärmerisch-vollmundig gesetzten Streichern, farbenfroh unterstützt vom Vielmusiker Gustaf Ljunggren (Lap Steel, Cornet, Bass, Harmonium, Keyboards, Mandoguitar, Klarinette, elektronische Spielereien) und anderen dänischen Kollegen erschaffen die eigensinnigen Elfen eine wahre Wunderwelt zwischen knarzigem Knarren und schmeichelnder Sanftmut, zwischen rohen Gitarren und zartem Synth-Zirpen, zwischen Streicher-Watte, Glockenspiel-Spitzen und Xylophon-Pluckern, zwischen Get Well Soon-Opulenz und Freakwater-Kargheit. Bereichert um trockenen 60’s Beat, Chanson-Charmanz, Soundtrack-Weiten und leise jazznahe Passagen entsteht eine dunkel-romantische Phantasiewelt irgendwo zwischen der intensiven Intensität des Sunshine Club (Glitterhouse-Kenner werden sich wehmütig entsinnen) und der feengleich-luftigen Süße von Boy. Zaubrisch-zarte Himmelsharmonien mit berückender Bodenhaftung; eine bei allen liebenswerten Vergleichsmomenten einzigartige Entdeckung. (cpa)