Birdy: Birdy - Hilfe
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Birdy - Birdy

Cover von Birdy
Birdy
Birdy

Label Atlantic
Erstveröffentlichung 23.03.2012
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 6,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Das dürfte groß werden: die 15-jährige Britin Jasmin Van Den Bogaerde aka Birdy legt ein Debütalbum vor, das alles richtig macht. Trotz Major-Label im Rücken wirkt hier nichts kalkuliert oder gar gecastet, viel mehr erinnert man sich beim Hören an ein anderes englisches Wunderkind – Kate Bush bestach vor 35 Jahren auf durchaus ähnliche Weise. Allerdings ist Birdys Kniff nicht der, kunstvoll versponnener Eigenkompositionen, sondern eine eigenwillige Selection von Cover-Versionen plus nur einem eigenen Song. Birdy sitzt zumeist am Piano und singt mit ihrer erstaunlich reifen, warmen und ein wenig dunklen Stimme heruntergestrippte Song-Perlen aktueller (Indie-)Pop-Größen von Phoenix („1901“) bis The XX („Shelter“). Die singt sie auf absolut faszinierende, kraftvolle und emotionale Weise (Tori Amos kommt mir am ehesten in den Sinn) und klingt dabei keinesfalls wie ein Teenager. Sie ist auch keine weitere britische Souldiva a la Duffy oder Adele, sondern lässt sich keinem bestimmten Genre zuordnen. Am schönsten sind die etwas üppiger instrumentierten und arrangierten Songs, von denen ich mal ganz besonders ihre steinerweichende Version von Fleet Foxes „White Winter Hymnal“ hervorheben möchte, das ich im Original eigentlich gar nicht so beeindruckend finde. Bon Ivers „Skinny Love“ macht Birdy zu einer ergreifenden Piano-Ballade (tatsächlich auf den Spuren der jungen Kate Bush), am allerschönsten gerät aber „The Young Blood“ von The Naked & Famous. Keine Frage: A Star is born. (Joe Whirlypop)

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