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GLITTERHOUSE

Muddy Waters: Electric Mud - Hilfe
hilfe

Muddy Waters - Electric Mud

Cover von Electric Mud
Muddy Waters
Electric Mud

Label Cadet
Erstveröffentlichung 01.01.2008
Format LP
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 11,75 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Auf der Chicago Soul CD von Soul Jazz wurden sie erstmals exhumiert, die Versuche von Marshall Chess, den alten Blueshelden mit dem Cadet Concept Label eine neue Fangemeinde und zusätzliches Einkommen zu verschaffen. Das begann zirka `68, als Muddy, Howlin Wolf und Bo Diddley (letztens auf der „Drive By“ Raven Compilation feinstens zu hören) mit schwarzen Jazz-Musikern in das Chess-eigene Studio gingen, um dem leicht angestaubten Blues eine elektrisch/psychedelische Frischzellen-Injektion zu verpassen.
Blues-Puristen waren empört und die alten Helden distanzierten sich schnell von den Alben. „Die Gitarre klingt wie eine Katze,“ sagte Muddy Waters und Howlin Wolf nannte sein 6 Monate später erschienenes „This is Howlin Wolf’s new album“ ganz einfach „Dogshit“. Vorsorglich prangte neben dem Titel in riesigen Lettern: „He doesn’t like it. He didn’t like his electric guitar at first either“.
Aber die Hendrix-Fans und Hippie-Gemeinde fand Gefallen an dem Sound, die Bluesmänner spielten mit aktuellen Rock-Bands im Fillmore und ähnlichen Rocktempeln und die Verkaufszahlen waren recht sensationell.
Auf dem `68 erschienenen „Electric Mud” hören wir 5 seiner Klassiker in neuen Versionen, dazu drei neuere Tracks. Der Gitarrist (u.a. Phil Upchurch) liefert ganze Arbeit (den Fuß immer nah am Wah-Wah-Pedal) und die Band jammt sich locker durch die Tunes. Ob Muddy sich dabei wohl gefühlt hat oder nicht, ist hier nicht rauszuhören, seine Stimme steht auf jeden Fall felsenfest im Raum.
Purismus hin oder her, mittlerweile sind diese Alben gesuchte Rare Groove Klassiker.(rh)

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Foto von Live

Muddy Waters

CD Live
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